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Von Sachsen-Shirt bis Aschenbrödel-Kleid

Im Pirnaer SZ-Treffpunkt werden alle fündig, die noch eine zündende Idee für ein Geschenk suchen. Nicht ganz dialektfrei.

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© Norbert Millauer

Dippoldiswalde. Diese T-Shirts trägt nicht jeder: Die Hemdchen mit sächsischen Sprüchen sind seit Monaten im SZ-Treffpunkt der Renner. Denn vor allem in Gebieten, wo nicht sächsisch gesprochen wird, kann man damit den Betrachter verblüffen. Pünktlich vor Weihnachten hat sich die Kollektion um einen weiteren Spruch auf Sächsisch vergrößert: Den „Feiorahmd“ kann man jetzt entsprechend gekleidet genießen. Und wer möchte, gießt sich sein kühles Blondes in den mit „Feiorahmd-Bier“ verzierten Humpen. Und um das Bier nicht so trocken herunterzuwürgen, empfiehlt sich ein Schnäpschen aus dem Glas mit der gleichen Aufschrift. Sie gibt es im Doppelpack, auf einer zweiten Variante steht „färdsch“. Küchenbrettchen und Kaffeetassen komplettieren die Sachsenspruch-Kollektion. Wer die Mundart anziehend findet, für den gibt es noch weitere Sprüche. Im SZ-Treffpunkt werden beispielsweise T-Shirts mit folgenden Worten verkauft: „Nu gloar“, „Warschni, kannschni, willschni“ oder „Norweschndir“.

Für Feinschmecker ist die Broschüre „Sachsen tafeln auf“ eine gute Geschenkidee. Darin findet man Gerichte, die die Sachsen am liebsten kochen. Auch erzgebirgische Volkskunst ist vor dem Weihnachtsfest ein Renner im SZ-Treffpunkt. Zu den Verkaufsschlagern zählen die vier Engel, die auf einer Wolke sitzen, produziert von der Firma Zeidler. Ein anderer Hingucker ist der kugelrunde Räuchermann, der das typische Sachsen-T-Shirt „Orschwerbleede“ trägt. Kleinen Mädchen macht man hingegen eine Riesenfreude mit dem Komplettpaket „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, bestehend aus Prinzessinnen-Kleid in den Größen 98 bis 128, Schleier, Diadem, DVD und Hörbuch.

Markt 27, Mo.–Fr. 9–18 Uhr, Sa., 24.12., 9-12 Uhr