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Döbeln

Vor allem Kinder an Influenza erkrankt

Bisher sind sieben Menschen an der Viruskrankheit gestorben. Das Gesundheitsamt rät zu einer Impfung.

Influenza: Die am häufigsten betroffenen Altersgruppen waren in dieser Saison Kinder im Alter von ein bis sieben Jahren. ©  dpa/Symbolbild

Mittelsachsen. Seit Dezember 2018 sind im Gesundheitsamt des Lankreises Mittelsachsen 1 836 Erkrankungen an Influenza gemeldet worden. Das sind deutlich weniger als im Jahr 2017/18, in denen es rund 4 500 Meldungen gab. Jedoch gegenüber den Jahren 2015/16 ist eine deutliche Steigerung auf das Doppelte zu verzeichnen.

„Die Dunkelziffer liegt nach Einschätzung des Gesundheitsamtes vermutlich noch höher, da nicht jeder Erkrankte den Arzt aufsucht. Außerdem wird nicht in jedem Fall eine Laboruntersuchung veranlasst“, sagte der zweite Beigeordnete und Leiter des Geschäftskreises Gesundheit und Soziales Jörg Höllmüller.

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In dieser Saison dominierten in Mittelsachsen Influenza A-Viren. Im Februar stieg die Zahl der Erkrankungen kontinuierlich an. Die meisten Meldungen gab es mit 267 Meldungen in der siebten Kalenderwoche 2019. In der 14. Kalenderwoche wurden durch das Gesundheitsamt nur noch 72 Fälle registriert.

In der vergangenen Saison 2017/18 erkrankten viele ältere Erwachsene an Influenza. Die am häufigsten betroffenen Altersgruppen waren in dieser Saison Kinder im Alter von ein bis sieben Jahren. Das waren immerhin 469 Erkrankungen. Für Erwachsene im Alter von 17 bis 60 Jahren wurden 878 Erkrankungen festgestellt. Es gab auch sieben Todesfälle. Die Patienten waren im Alter zwischen 45 und 95 Jahren.

„Die Influenza ist eine ernst zu nehmende Erkrankung und eine Impfung ist ratsam“, so Höllmüller. Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung für alle Altersgruppen ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat.

Die Influenzwelle ebbt zurzeit ab. Das ist auch im Zusammenhang mit den Außentemperaturen zu sehen. „Denn die Viren fühlen sich bei Kälte am wohlsten“, sagte Jörg Höllmüller.