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Vorbereitungen für B-97-Sanierung

Ab Montag soll die Baustelle in Ottendorf-Okrilla eingerichtet werden. Eine Woche später rollen dann auf der Bundesstraße die Bagger an.

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© Thorsten Eckert

Von Nadine Steinmann

Ottendorf-Okrilla. Nun soll es tatsächlich losgehen auf der Bundesstraße 97. Mit leichter Verspätung, wie vielen Ottendorfern bekannt sein dürfte. Denn ursprünglich war es geplant, mit der Erneuerung der Fahrbahn am 24. Mai zu beginnen. Doch kurz vorher waren noch immer keine Warnbaken, keine Baustellenampeln oder Bagger zu sehen. Grund waren fehlende Detailabstimmungen mit dem Linienbusverkehr. Deshalb verschoben sich die Bauarbeiten um gleich drei Wochen. Denn auch am Montag rollen die Bagger noch nicht an. Dafür beginnt die Einrichtung der Baustelle. Richtig losgehen soll es nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) dann am Montag, den 13. Juni. Und zwar in Höhe der Poststraße. Die Zufahrt von der Radeburger Straße in die Poststraße ist dann weiterhin erlaubt. Kunden, die also den Netto-Markt, die Sparkasse oder eine der Bäckereien nutzen wollen, gelangen weiterhin problemlos auf den dortigen Parkplatz. Die Zufahrt von der Poststraße auf die B 97 wird allerdings nicht möglich sein. Generell müssen Autofahrer ab Mitte Juni mehr Zeit einplanen, denn Baustellen bringen immer Umleitungen, Stau und längere Fahrzeiten mit sich.

Bis zum 30. November ist es geplant, die Fahrbahn zwischen der Kreuzung Radeberger Straße und Bahnhofstraße zu erneuern. Hinzu kommt der Anbau eines Rad- und Fußweges. Die Durchführung der Baumaßnahme soll nach Angaben des Lasuv abschnittsweise und unter Vollsperrung erfolgen. Eine Umleitung sei über die A 4 oder über das Gewerbegebiet möglich. Zusätzlich wollen Bauleute im gleichen Atemzug die Erneuerung der Fahrbahn der B 97 zwischen der Bahnhofstraße und der Total-Tankstelle vornehmen. Diese Arbeiten benötigen nur eine halbseitige Sperrung. Eine Ampel regelt den Verkehr.

Gemeinde zahlt Geh- und Radweg sowie Straßenbeleuchtung

Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich übrigens auf rund eine halbe Million Euro. Natürlich muss sich an der Summe auch die Gemeinde Ottendorf-Okrilla beteiligen, zahlt ihren Anteil für den Geh- und Radweg sowie die Straßenbeleuchtung. Die notwendigen Mittel sind im Haushalt bereits eingeplant.

Schon seit über einem Jahr ist das Lasuv mit dem Ausbau der B 97 in Ottendorf beschäftigt. Der erste Bauabschnitt zwischen der Bergstraße und dem Ottendorfer Ortsausgang an der Laußnitzer Heide ließ das Lasuv zwischen Mai und Ende November des vergangenen Jahres für 1,3 Millionen Euro auf Vordermann bringen. Da die Fachleute damals die anvisierte Bauzeit einhalten konnten, hofft die Ottendorfer Verwaltung, dass auch der jetzige Abschnitt fristgemäß fertig wird und ab Dezember die Autos wieder über die Bundesstraße rollen können. Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) bittet alle Betroffenen um ihr Verständnis. 2017 möchte das Lasuv dann noch das Nadelöhr an der sogenannten Hirschkurve an der B 97 ausbauen.