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Vorbereitungen für neuen Gebetsraum stocken

Das Islamische Zentrum Riesa möchte ein Haus am Altmarkt herrichten. Allerdings gibt es ein Problem auf dem Grundstück.

© Fredrik von Erichsen/dpa

Von Britta Veltzke

Riesa. Die Entwicklung hin zu einem eigenen Gebetsraum des Islamischen Zentrums Riesa ist ins Stocken geraten. Es wurde ein Antrag zur Nutzungsänderung für das ehemalige Geschäft „Betten Johne“ in Altriesa bei der Stadt eingereicht. Der ist jedoch unvollständig. Das teilt Stadtsprecher Uwe Päsler mit. „Der Eigentümer wollte den Antrag nach seiner Aussage überarbeiten.“ Seitens der Verwaltung erfolge bis dahin nichts.

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Das Islamische Zentrum wurde im vergangenen Jahr von in Riesa lebenden Muslimen gegründet. Laut dem Vorsitzenden Dr. Zuhair Qasem ist die größte Herausforderung aktuell, dass der Bestandschutz für die Abstandsflächen aufgehoben werde. „Zur Vollständigkeit des gestellten Antrages kann ich nur sagen, dass wir viele Sachen problemlos erledigen konnten, aber es gibt eben diese Abstandsflächenproblematik.“ Die Architektin und er seien in Kontakt mit dem zuständigen Amt. Man strebe einen Lösungsweg an. „Wenn man will, gibt es Wege, und wenn man nicht will, findet man viele Gründe“, so Qasem.

Laut Stadtverwaltung müssen durch die Nutzungsänderung die Abstandsflächen zwischen Gebäude und Grundstücksgrenze neu geklärt werden. „Das ist Bestandteil des jetzt laufenden Verfahrens“, sagt Stadtsprecher Uwe Päsler.

Wann er den vollständigen Antrag einreichen kann, könne er aktuell ebenso wenig absehen wie einen Eröffnungstermin für den neuen Gebetsraum, so Qasem.