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Vorbild für Hambi und Landkrankenhaus

Peter Anderson über den Bau in der Elbevorstadt.

Peter Anderson
Peter Anderson © SZ

Der Unternehmerfamilie Maier kann man nur die Daumen drücken, dass ihr ambitioniertes Projekt einer neuen Meißner Elbe-Vorstadt gelingt. Die Visualisierung zeigt sehr schön, welchen Gewinn das Triangel gegenüber dem Sparkassen-Komplex für das rechtselbische Stadtgebiet bedeuten würde. Es dürfte Cölln und Niederfähre-Vorbrücke ganz erheblich aufwerten und neues Leben in diese Bereiche bringen.

Doch nicht nur das: Von dem Quartier am Elbeberg könnte noch dazu eine Signalwirkung ausgehen: Meißen ist als Wohnstadt attraktiv, und es lohnt sich für Immobilien-Unternehmer, in diesen aufstrebenden Markt zu investieren. So sollte die Botschaft im günstigsten Fall lauten. Gelingt das Vorhaben, wäre eine Vorbildwirkung denkbar.

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In Dresden werden die letzten Baulücken gerade geschlossen, entsteht zwischen Puschkin-Platz und Stadt Metz ein ganz neuer Stadtteil. Meißen dagegen hat weiterhin Flächen und Ecken zu bieten, wo weitere Wohnungen entstehen könnten, die doch allenthalben so dringend gebraucht werden.

Warum nicht in diese Richtung denken für die Areale des immer weiter verfallenden Hamburger Hofes und des vor sich hin bröckelnden früheren Landkrankenhauses am Robert-Koch-Platz? Selbst für das Kornhaus neben der Albrechtsburg könnten schicke und dementsprechend teuere Eigentumswohnungen eine Perspektive bilden. Weshalb soll an diesen Problemstellen nicht gelingen, was beim Alten Gefängnis derzeit realisiert wird und bei der neuen Elbevorstadt in greifbarer Nähe liegt?

E-Mail an Peter Anderson