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Vorerst keine Ampel an Albertstraße

Wer gehofft hatte, dass nach dem Abriss der Fußgängerbrücke an der Albertstraße schnell eine Alternative entsteht, wird enttäuscht sein.

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Wer gehofft hatte, dass nach dem Abriss der Fußgängerbrücke an der Albertstraße schnell eine Alternative entsteht, wird enttäuscht sein. Denn eine Ampel wird es voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte geben. Darüber informiert Doris Oser, die Referentin von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). Für die Ampel sei eine Tiefbau-Planung erforderlich, da in dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung mehrere Leitungen laufen, die tangiert werden. Auch mit den Dresdner Verkehrsbetrieben sei eine Abstimmung nötig, da die Gleise geschnitten werden müssen, sagt Oser. Warum dies erst jetzt erfolgt, nachdem bereits lange feststand, dass die Brücke weicht, ist unklar.

Für die vorgesehenen Radwege auf der Albertstraße, für die eine Autofahrspur von der Carolabrücke zum Albertplatz wegfallen soll, müsse vor allem die Einbindung an den Knotenpunkten am Carolaplatz und am Albertplatz untersucht werden. „Wir können deshalb noch keine genauen Zeiträume nennen, in denen die Radwege eingeführt werden“, sagt Oser. Trotz dieser Einschränkung sei die Leistungsfähigkeit der Albertstraße für Autofahrer weiter gegeben. (SZ/kh)