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Vorhang auf für Laienspieler

Zwölf ungleiche Theatergruppen zeigten beim Amateurfestival „Alles spielt“ ihr Können.

© Landesbühnen Sachsen

Von Julius Gürlich

Radebeul. 15 kleine Geister wuseln über die Bühne und begeben sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause für das Gespenst Luzzi Locke, das gerade an seinem 278. Geburtstag seinen Turm und seine Glocke verloren hat. Die Kinder der „Lavendelgruppe“ der Kindertagesstätte „Wiesenblume“ aus Weinböhla geben sich sichtlich große Mühe, ihre Gesichter sind gespenstisch weiß bemalt und sie sind alle einheitlich weiß gekleidet. Am Ende findet sich ein neuer Turm, in dem gleich alle Gespenster eine Geister-WG gründen.

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„Das Gespenst Luzzi Locke sucht ein neues Zuhause“ ist eines von insgesamt zwölf Stücken, die im Rahmen des Amateurtheaterfestivals „Alles spielt“ vorgeführt wurden. Bereits zum 19. Mal fand das Festival vom 29. bis zum 31. Mai in den Landesbühnen Sachsen statt.

Die Teilnehmer kamen aus Coswig, Dresden, Meißen, Kamenz, Neustadt, Radeburg, Radebeul und Pirna. Ebenso vielfältig wie die Herkunftsorte waren auch Alter und Erfahrungsstand der Amateurschauspieler. Mit den Kindern der Kita „Wiesenblume“ traten am Mittwochmorgen die jüngsten Akteure auf, die mit gerade einmal vier Jahren schon auf der Bühne stehen. Dagegen brachte die Seniorentheatergruppe „Ohne Verfallsdatum e. V.“ schon einige Scheinwerfererfahrung mit. In dem Theaterprojekt „Glaube, Liebe, Zukunft“ traten Darsteller aus Afghanistan, Somalia, Syrien und Deutschland auf.