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Bauen und Wohnen

Vorkehrungen im Immobilienmanagement nötig

Die Coronapandemie hat die Welt fest im Griff. Auch die Immobilienwirtschaft spürt bereits jetzt die Folgen.

© PR: pixabay / Andrea

Der Einzelhandelt verzeichnet Umsatzeinbußen und verlangt nach Mietstundungen oder Mietreduktion. Geschäfte und Verhandlungen stagnieren oder scheitern aufgrund von Preisfindungs- oder Finanzierungsproblemen. Je länger die Krise dauert, desto umfangreicher werden die Themen.

Bis Anfang des Jahres war die Entwicklung in der Immobilienbranche gut: Historisch niedrige Zinsen, ein Liquiditätsüberhang und somit hohe Immobilienpreise. Wie sich die momentane Sondersituation auf den Bereich Immobilien auswirken wird, lässt sich jedoch nicht wirklich vorhersagen. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und womöglich sinkende Einkommen sorgen für Verunsicherung. Große Investitionen, wie zum Beispiel der Kauf einer Immobilie werden daher auf unbestimmte Zeit verschoben. Für die Unternehmen der Immobilienbranche ist es zurzeit entscheidend, adäquate Vorkehrungen zu treffen.  

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Prognostizierte Preiseffekte im Wohnungsmarkt mit Folgen

Forscher machen Mut: Sie kommen aufgrund einer aktuellen Studie im Auftrag der Deutschen Reihenhaus AG zu dem Schluss, dass die Auswirkungen der Krise auf dem Wohnungsmarkt wohl milder als erwartet ausfallen werden. Es werden nur leichte Wertverluste prognostiziert. Zwar belastet Corona die Wirtschaft erheblich, wodurch die Preise sinken werden. Doch auch das Zinsniveau spielt eine große Rolle. Stark fallende Zinsen können den Preisverfall bremsen. Eines steht jedoch fest: Immobilien werden somit im Vergleich zu anderen Anlagen noch attraktiver. Darauf sollte sich die Immobilienbranche bereits frühzeitig einstellen und Vorkehrungen treffen. Besonders umfangreiche Prognosen hinsichtlich der Renditeerwartung sowie eine akribische Standortanalyse werden zukünftig immer wichtiger.

Doch auch Immobilienbesitzer können bereits jetzt aktiv werden und sich zum Beispiel mithilfe von gesicherten Immobilienbewertungen vorbereiten. Hierbei spielen zum einen Vertrauen in den gewählten Anbieter und zum anderen intelligente, glaubwürdige und verlässliche Bewertungssysteme eine große Rolle. Dafür gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten, welche auch unkompliziert online angeboten werden; wie beispielsweise über das Immobilienportal Wohnungen.de wo die persönlich eingegebenen Daten streng vertraulich behandelt werden und nicht weiterverkauft werden. Denn niemand möchte gleich von mehreren Maklern auf einmal belästigt werden, nur, weil er eine unabhängige Beurteilung seiner Immobilie einholen möchte und sich dafür im Internet bei einem Portal angemeldet hat. 

Künstliche Intelligenz für verlässliche Angaben zur Immobilienbewertung

Den meisten Eigentümern fällt es schwer, den Wert der eigenen Immobilie genau zu beziffern. Zudem wird dieser durch mehrere Faktoren beeinflusst. Der Markt unterliegt – beispielsweise in Coronazeiten – Schwankungen und zudem bestimmen Angebot, Nachfrage sowie die Lage den Preis. Das genannte Bewertungssystem basiere auf einer Künstlichen Intelligenz (KI) und die Angaben werden mit den Immobilienpreisen in ganz Deutschland verglichen. Die Verkaufswerte sowie die Immobilienbewertungen werden kostenfrei und standortbezogen ermittelt. Ein Netzwerk aus regional erfahrenen Maklern hilft am Ende persönlich bei der detaillierten Bewertung oder auch beim Verkauf.

Realistische und qualifizierte Einschätzungen bleiben wichtig

Der erfolgreiche Verkauf einer Wohnung oder einer Immobilie hängt maßgeblich von der realistischen Preisvorstellung ab. Fehler bei der Bewertung ziehen meist unerwünschte Folgen nach sich. Ein Fachmann sollte daher unbedingt hinzugezogen werden. Auch wenn persönliche Kontakte in Zeiten von Corona weitestgehend verhindert werden sollten. Makler können durchaus unter Einhaltung der allgemeinen hygienischen Vorkehrungen, wie zum Beispiel dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, der Abstandsregelung und der vorherigen Händedesinfektion, in einem persönlichen Besichtigungs- und Bewertungstermin vor Ort eine realistische und qualifizierte Einschätzung abgeben.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin Inge Symann 

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