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Großenhain

Vorschläge für Preuskermedaille gesucht

Die Nominierung ist noch bis 31. Juli möglich. Großenhains bedeutendste Auszeichnung blieb zuletzt ohne Preisträger.

Nominierungen für die Preuskermedaille sind schriftlich mit Begründung bis zum 31. Juli beim OB einzureichen. ©  Klaus-Dieter Brühl

Großenhain. Die Große Kreisstadt Großenhain zeichnet vorbildliches ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement mit der Großen oder der Kleinen Preuskermedaille aus. Die Auszeichnung findet traditionell im Rahmen der Festveranstaltung zum „Tag des Ehrenamtes“ im Kulturschloss im Januar statt, zu welcher OB Sven Mißbach einlädt. 

Vorschläge zur Verleihung der Großen und Kleinen Preuskermedaille können vom Oberbürgermeister, aus der Mitte des Stadtrates oder durch Dritte über den Oberbürgermeister eingebracht werden. Die Nominierungen sind schriftlich mit Begründung bis zum 31. Juli beim OB einzureichen.

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Die Preuskermedaille kann unter anderem verliehen werden an: Einzelpersonen, die sich in hohem Maße um das Wohl der Belange der Stadt Großenhain verdient gemacht haben, langjährig ehrenamtlich Tätige, Personen des öffentlichen Lebens, Paare und Familien, die sich durch vorbildliches Verhalten Verdienste erworben haben, Personen, die mindestens 15 Jahre Vereinsvorsitzender bzw. 25 Jahre Vorstandsmitglied in einem Großenhainer Verein waren, Einzelsportler oder Mannschaften, die besondere sportliche Leistungen erbracht haben.

In diesem Jahr gab es niemanden, der mit der Kleinen Preuskermedaille ausgezeichnet wurde. Das lag nicht daran, dass keine geeigneten Kandidaten dafür vorgeschlagen wurden. Im Gegenteil. Es gab genügend ehrenamtlich engagierte Großenhainer, die diese Ehrung verdient hätten. Insgesamt sieben. 

Doch die Stadträte, die über diese Auszeichnung abstimmen, konnten sich auf keinen Preisträger einigen. Kein Kandidat schaffte die nötige Mehrheit in geheimer Wahl. Es waren nicht alle Gewählten anwesend. Die Stadträte waren nach SZ-Recherche auch nicht bereit, die Abstimmung zu wiederholen. 

So eine Situation hatte es bereits 2014 gegeben. Allerdings war die Abstimmung damals zu später Stunde gelaufen. Danach wurden die Kriterien für die Ehrung überarbeitet. Doch nach der letzten Auszeichnung wird der Wert der Medaille erneut in Zweifel gezogen. Automatisch erhalten sie ausscheidende Stadträte bzw. Ortsvorsteher, die zehn Jahre im Amt waren. Nun heißt es: Auf ein Neues!

Der Nominierungsantrag ist unter www.grossenhain.de zu finden. (SZ/jö)

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