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VVO befragt Fahrgäste

Das Unternehmen will Fahrwege und Ticketnutzung untersuchen.

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© Symbolfoto/Arvid Müller

Meißen. Seit dem 1. November 2016 und noch bis 31. Oktober 2017 findet eine umfangreiche Fahrgastbefragung in Bussen und Bahnen im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) statt. „Mit der Befragung lernen wir viel über die Wege, die die Fahrgäste im VVO täglich zurücklegen“, erläutert Peter Kreher, Leiter der Abteilung Finanzen im VVO. Insgesamt sind dafür täglich durchschnittlich 30 Mitarbeiter eines Ingenieurbüros unterwegs.

Bisher wurden so rund 2 100 Fahrten gezählt sowie über 35 000 Interviews geführt. „Dabei fragen wir anonym die Fahrgäste nach ihrem Ticket und ihrem Fahrweg, bei Monats-, Jahres- und Wochenkarten möchten wir noch wissen, wie oft sie diese nutzen“, erläutert Peter Kreher. Damit die Befragung repräsentativ ist, dauert sie ein ganzes Jahr. Mit den Ergebnissen der Befragung erhält der VVO aktuelle Daten für die Verkehrsplanung und die Aufteilung der Fahrgelder unter den Verkehrsunternehmen. Der VVO sorgt im Hintergrund dafür, dass das Fahrgeld entsprechend aufgeteilt wird.

Das Gebiet des VVO umfasst neben der Landeshauptstadt Dresden die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und den westlichen Teil des Landkreises Bautzen. Mit Bussen, Straßenbahnen, Nahverkehrszügen und Fähren befördern 14 Unternehmen jährlich über 205 Millionen Fahrgäste. (SZ)