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VW holt den E-Golf nach Dresden

Das Elektroauto von Volkswagen soll ab April 2017 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gebaut werden.

© dpa

Dresden. Der Elektrogolf von Volkswagen soll ab April 2017 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gebaut werden. Das erklärte Reiner Tunger, stellvertretender Werkleiter bei VW in Zwickau am Rande des 20. Jahreskongresses der Automobilindustrie in der Autobauerstadt. „Dresden soll das Zentrum der E-Mobilität der Marke VW werden, so ist der Plan“, sagt Tunger. Der Konzern hatte auf einer Pressekonferenz in Zwickau den Bau eines E-Autos ab April 2017 in Dresden bestätigt. Zum genauen Modell wollte man sich aber nicht äußern.

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Wie viele Beschäftige in Dresden arbeiten werden und welche Jahresproduktion an E-Golfs möglich sein wird, „lässt sich derzeit noch nicht sagen“, so Reiner Tunger. Größte Herausforderung bei der Elekromobilität sei neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur die Erhöhung der Reichweite. Der E-Golf der Zukunft soll mindestens 500 Kilometer ohne Ladestopp auskommen. Der dauert derzeit mindestens noch 20 Minuten für 80 Prozent Ladekapazität.

Der E-Golf wird derzeit schon in Wolfsburger Stammwerk gebaut. Er ist auch Bestandteil der aktuellen Ausstellung in der Gläsernen Manufaktur zum Thema Elektromobilität.

Wegen rückläufiger Absatzzahlen und Konzernumbauten in Folge des Abgasskandals hatte VW im März 2016 die Produktion des Phaeton eingestellt. Erst 2020, spätestens 2022, soll die umweltfreundliche E-Variante des Phaeton vom Band rollen. (ik)

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