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VW prüft Kurzarbeit in Zwickau

Zahlreichen Mitarbeitern droht wegen Problemen bei der Zulieferung von Motorteilen Kurzarbeit. Die Produktion des Golf in der Fertigungslinie 2 wird vorübergehend gestoppt.

Zwickau. Bei Volkswagen in Zwickau droht zahlreichen Mitarbeitern wegen Problemen bei der Zulieferung von Motorteilen Kurzarbeit. Wie VW Sachsen am Dienstag auf dpa-Anfrage bestätigte, wird die Produktion des Golf in der Fertigungslinie 2 vorübergehend gestoppt. Dies wirke sich in den Kalenderwochen 46 bis 48 auf die Schichtplanung aus, hieß es. „Die Produktion in der Fertigungslinie 2 (Golf) in Zwickau wird unterbrochen und für diesen Zeitraum Kurzarbeit geprüft“, teilte das Unternehmen schriftlich mit. Nach einem Bericht der „Freien Presse“ sollen davon mehr als 1 500 Beschäftigte betroffen sein.

Laut VW gibt es Engpässe bei Lieferanten von Motorenkomponenten. Dies führe zu einer Störung der Produktionsabläufe. Man habe sich im Vorfeld intensiv bemüht, die Auswirkungen auf die Fertigung so gering wie möglich zu halten.

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Von der ersten Dezemberwoche an soll in der betroffenen Fertigungslinie 2 die nächste Umbauphase für die Ende 2019 beginnende Produktion des Elektro-Autos ID. starten. „Für die betroffenen Mitarbeiter entstehen daraus keine Nachteile“, hieß es.

Die Produktion in der Fertigungslinie 1 für Golf und Golf Variant sowie im Presswerk und in der Karosseriefertigung für Bentley und Lamborghini läuft nach den Angaben normal. Auch bei der Fertigung des e-Golf in Dresden und im Motorenwerk in Chemnitz gebe es keine Einschränkungen.

VW beschäftigt in seinen drei sächsischen Standorten Zwickau, Dresden und Chemnitz nach eigenen Angaben rund 9 850 Mitarbeiter. Davon sind in Zwickau rund 7 700 angestellt. (dpa)