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VW verdoppelt Produktion in Dresden

Weil die Nachfrage nach dem E-Golf steigt, werden die Autos in der Gläsernen Manufaktur nun im Zwei-Schicht-Betrieb hergestellt.

© Ronald Bonß

Dresden. Erstmals seit fünf Jahren wird in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden wieder im Zwei-Schicht-Betrieb produziert.

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Grund ist die steigende Nachfrage nach dem E-Golf, wie VW am Montag in Dresden mitteilte. Deshalb werde die Produktion der Elektroautos in Dresden von derzeit 36 Stück pro Tag auf 72 hochgefahren. In Dresden und im Stammwerk Wolfsburg sollen nach Unternehmensangaben künftig zusammen täglich 160 E-Golfs vom Band laufen.

Zwei Jahre nach dem Produktions-Aus für die Luxuslimousine Phaeton in der Gläsernen Manufaktur sei ein Großteil der Mitarbeiter wieder in Dresden, die zwischenzeitlich in den Werken in Zwickau und Chemnitz tätig gewesen seien. „Die sind jetzt wieder zu Hause“, sagte Siegfried Fiebig, Geschäftsführer von VW Sachsen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zeigte sich erfreut, dass die Standortsicherung gelungen sei und „dass die Zukunft von Volkswagen im Freistaat Sachsen stattfindet“. Auch Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) lobte den den Ausbau der Produktion und den VW-Schwerpunkt E-Mobility in Sachsen: „Weil wir nicht nur Automobilland sind, sondern wir wollen auch Mobilitätsland der Zukunft werden und bleiben.“ (dpa)