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Wachau plant 800. Geburtstag

Drei Tage lang wird gefeiert. Höhepunkt ist ein großer Festumzug. Die Vereine bereiten sich schon jetzt darauf vor.

© Uwe Soeder

Wachau. Ein Geburtstag muss gefeiert werden, ganz besonders wenn es der 800. ist. In Wachau ist das in diesem Jahr der Fall. 1218 ist der Ort erstmalig urkundlich erwähnt worden. Nach den alten Chroniken siedelten damals zum ersten Mal Menschen in der Auenlandschaft der Orla.

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Nach Angaben von Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) wird das Jubiläum am Wochenende vom 17. bis 19. August feierlich begangen. Höhepunkt der Feier wird ein großer Festumzug sein, auf dem sich die Vereine präsentieren werden.

Hinter den Kulissen wird bereits eifrig an einem Programm für die drei Tage währende Feier gearbeitet. Heimatverein, Wunder Land, Feuerwehr, die Sportler vom TSV Wachau und viele andere Einwohner packen mit an. Einmal im Monat treffen sich Vereinsmitglieder, um das Event zu planen. Unter anderem bereitet sich die Arbeitsgruppe Chronik unter Leitung von Michael Eisold auf das Ereignis vor. Die Heimatforscher beleuchten insbesondere die Schlossgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Im Frühjahr soll dazu ein Manuskript vorliegen, teilt die Chronikgruppe mit. Zur Feier wird dann ein umfangreiches Buch zur Schlossgeschichte erscheinen. Nach Angaben von Hörrmann, Vorsitzender des Heimatvereins, werden er und seine Mitglieder für die Schausteller und die Versorgung mit Speisen und Getränken verantwortlich sein.

In Lomnitz gab es großen Festumzug

Mit seinen 800 Jahren ist der Ort älter als umliegende Dörfer und Städte. Lomnitz wurde vor knapp 700 Jahren erstmalig erwähnt, ähnliches gilt für Seifersdorf. Allerdings wurde im Jahre 1191 eine „Turmhügelburg“ an der Stelle des heutigen Schlossbaus erstmals beschrieben. Leppersdorf kann auf eine Urkunde aus dem Jahre 1375 verweisen und Radeberg feiert seinen 800. Geburtstag erst im nächsten Jahr.

Vielen Einwohnern dürfte noch das große Jubiläumsfest 2013 zum 700. Geburtstag von Lomnitz in Erinnerung sein. Es gab einen großen Festumzug. Vereine des Ortes und aus den umliegenden Dörfern hatten sich daran beteiligt. Den Umzug sahen sich Hunderte Menschen an. An dem Festwochenende war Schlagersänger Andreas Martin zu Gast und auch die Bierhähne gaben einen bejubelten Auftritt. (SZ/td)