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Meißen

Wachsender Stadtwald

In den vergangenen vier Jahren sind rund acht Hektar in Meißen aufgeforstet worden – als Beitrag für den Hochwasserschutz.

Im Flächennutzungsplan der Stadt Meißen sind fünf Standorte für die Waldmehrung vorgesehen, die neben der Erzeugung von Nutzholz vorrangig der ökologischen Umweltverbesserung dienen sollen.
Im Flächennutzungsplan der Stadt Meißen sind fünf Standorte für die Waldmehrung vorgesehen, die neben der Erzeugung von Nutzholz vorrangig der ökologischen Umweltverbesserung dienen sollen. © Christoph Schmidt/dpa (Symbolbild)

Meißen. Etwa 291 Hektar bzw. 9,4 Prozent des Meißner Stadtgebietes umfassen Waldflächen. Vor allem die Hangwälder weisen eine hohe Bedeutung als Grundwasserspeicher sowie zur Verminderung der Wassererosion der Hochebenen und der potenziellen Hochwassergefährdung auf. Dieses Fazit zieht das Integrierte Stadtentwicklungskonzept im Kapitel „Umwelt und Klimaschutz“.

Zu den Themen Wald und Forstwirtschaft heißt es: „Im Flächennutzungsplan der Stadt Meißen 2006 sind fünf Standorte für die Waldmehrung vorgesehen, die neben der Erzeugung von Nutzholz vorrangig der ökologischen Umweltverbesserung dienen sollen. Im Meißner Stadtgebiet sind zur Hochwasserschadensvorsorge 2017 etwa 3,6 Hektar und 2019 etwa 4,3 Hektar aufgeforstet worden. Die Aufforstung weiterer erosionsgefährdeter Standorte wird untersucht.“

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Das Revier Meißen ist dem Forstbezirk Dresden zugeordnet. Durch den kommunalen Forstbetrieb werden 96,5 Hektar bewirtschaftet. Als Bewirtschaftungsziele nennt das Papier vor allem die Sicherung der Schutz- und Erholungsfunktion, die Erzeugung von Wertholz, die Stabilisierung der Schutzwälder sowie Erholungskonzeption und Verkehrssicherheit.

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