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Wählen Pegida-Gänger AfD?

Was ist Pegida-Demonstranten besonders wichtig? Und welcher politischen Partei stehen sie nahe? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Studie.

© Robert Michael

Göttingen/Dresden. Recht und Ordnung, die politische Selbstbestimmung Deutschlands sowie eine „deutsche Leitkultur“ - dies ist laut einer Studie den Pegida-Demonstranten in Dresden besonders wichtig.

Wie aus den am Sonntag veröffentlichten Ergebnissen einer Befragung weiter hervorgeht, würden 80 Prozent der Teilnehmer die AfD wählen und 20 Prozent erst gar nicht zur Wahl gehen.

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Wissenschaftler des Göttinger Instituts für Demokratieforschung haben nach eigenen Angaben 610 Fragebögen vom November 2015 ausgewertet. Sie selbst bezeichnen die Studie als nicht repräsentativ. Das Institut gehört zur Georg-August-Universität Göttingen.

Wie aus der Untersuchung weiter hervorgeht, äußern viele der Befragten aus den Reihen der Pegida-Bewegung zwar eine gewisse Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen. Davon ausgenommen sind jedoch Asylbewerber aus islamischen Ländern; 45 Prozent der Demonstrationsteilnehmer fordern dabei eine klare Differenzierung. 41 Prozent sprechen grundsätzlich allen Menschen ein Recht auf Asyl in Deutschland ab; 94 Prozent der Befragten plädieren angesichts der Flüchtlingsdebatte für autoritäre Krisenlösungen und 82 Prozent verlangen die „Befestigung und Verteidigung“ der deutschen Nationalgrenzen.

Seit Bestehen Pegidas beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Thema, beispielsweise im Januar, Februar und Mai 2015. Erst am 20. Januar 2016 hatten Politikwissenschaftler der TU Dresden ihre bislang neueste Studie vorgelegt. (szo/dpa)