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Bischofswerda

Bürgermeisterwahl verschoben

Wegen der Corona-Pandemie wählen die Steinigtwolmsdorfer später als geplant. So lange füllt ein Ex-Bürgermeister die personelle Lücke im Rathaus aus.

Wer nimmt künftig den Bürgermeister-Platz in der Steinigtwolmsdorfer Gemeindeverwaltung ein? Die Entscheidung darüber wird aufgrund der Corona-Pandemie erst im Herbst dieses Jahres fallen.
Wer nimmt künftig den Bürgermeister-Platz in der Steinigtwolmsdorfer Gemeindeverwaltung ein? Die Entscheidung darüber wird aufgrund der Corona-Pandemie erst im Herbst dieses Jahres fallen. © Steffen Unger

Steinigtwolmsdorf.  Die für den 5. Juli geplante Bürgermeisterwahl in Steinigtwolmsdorf wird auf den 20. September verschoben. Das beschloss der Gemeinderat auf einer öffentlichen Sitzung am Dienstagabend.

Für den Fall, dass es mehr als zwei Kandidaten gibt und keiner der Bewerber die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, wurde für den 11. Oktober ein zweiter Wahlgang  angesetzt, sagte Sindy Wockatz, die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, am Mittwoch gegenüber Sächsische.de. Bei einer zweiten Wahl genügt die einfache Stimmenmehrheit. 

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Mit der Verschiebung der Wahl folgt die Gemeinde einer Vorgabe des Rechts- und Kommunalamtes des Landkreises in Folge der Corona-Pandemie. Demnach ist der 20. September der frühest mögliche Wahltermin. In Steinigtwolmsdorf geht man zurzeit davon aus, dass der neue Bürgermeister zu Jahresbeginn 2021 sein Amt antreten wird. Er wird für sieben Jahre gewählt. 

Die Wahl findet außerplanmäßig statt. Sie wird notwendig, weil der bisherige Bürgermeister Lutz Förster (Bürgerbewegung) nach einem Schlaganfall sein Amt zum 29. Februar 2020 niedergelegt hat. Er war erst im vergangenen Jahr mit 77,1 Prozent gewählt worden. Dabei gab es einen Mitbewerber.

Zurzeit  wird die Gemeinde von Guntram Steglich (parteilos) geleitet. Er war bis Ende Juli vergangenen Jahres Bürgermeister in Steinigtwolmsdorf und hatte nach zwei Wahlperioden auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Zu Beginn dieses Jahres kehrte er in die Gemeindeverwaltung zurück. Nach jetzigem Stand wird er voraussichtlich bis Jahresende amtieren. (SZ) 

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