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Pirna

Zitterpartie um die Wahl in Gohrisch

Bis Ende Juli wollte das Landratsamt klären, ob in Gohrisch neu gewählt wird. Das Verfahren zieht sich jedoch hin.

© Symbolbild: dpa

Müssen die Gohrischer noch einmal zur Bürgermeisterwahl antreten? Diese Frage wollte das Landratsamt eigentlich bis Ende Juli klären. Eine Entscheidung dazu steht weiter aus, wie Sprecherin Maria Ehlers auf SZ-Anfrage mitteilt. Das Kommunalamt sei noch immer mit der Bearbeitung der Wahleinsprüche beschäftigt, lautet die Begründung. Erst wenn über die insgesamt elf Eingaben entschieden wurde, kann die Wahl für gültig erklärt werden – oder ungültig.

In Gohrisch sorgte die Bürgermeisterwahl für einen Eklat. Bei einer ersten Auszählung war zunächst Christian Naumann (parteilos) zum Sieger erklärt worden, obwohl sein Name gar nicht auf dem Stimmzettel stand. Der einzige offiziell angetretene Kandidat, Maik Günther (Die Linke), holte weniger Stimmen als der Überraschungssieger. 

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Möglich war das, weil die Wähler auf dem Stimmzettel einen Namen ergänzen konnten. Eine Regelung, die greift, wenn nur ein einziger Bewerber zur Wahl antritt. Kurz darauf wurde das Ergebnis noch einmal korrigiert. Denn viele der Stimmen, die zunächst Christian Naumann zugeschrieben wurden, waren ungültig. Der Grund: Der zusätzlich auf dem Wahlschein notierte Name muss eindeutig einer Person zuzuordnen sein. Der Name allein genügt nicht, es müssen noch andere Merkmale, wie beispielsweise die Adresse und der Beruf dabeistehen. Deshalb ergab sich nach der erneuten Prüfung eine andere Stimmverteilung. Als Wahlsieger stand nun Maik Günther fest.

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Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl ist gültig, hat das Landratsamt entschieden. Dennoch muss neu gewählt werden.

Insgesamt elf Bürger haben die Wahl daraufhin angefochten. Die Einsprüche werden noch immer bearbeitet. Kommt das Landratsamt zu dem Schluss, dass die Bürgermeisterwahl ungültig ist, muss eine Neuwahl stattfinden.

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