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Kamenz

Wahlforum in Königsbrück

Die Landeszentrale für politische Bildung lädt gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung für Dienstag zum Diskutieren ein.

© Symbolfoto: dpa/Bernd Weißbrod

Kamenz/Radeberg. Anlässlich der Sächsischen Landtagswahl im September laden die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung und Sächsische Zeitung zum Wahlforum im Wahlkreis 54 – Radeberg/Ottendorf-Okrilla/Königsbrück/Wittichenau ein. Die Direktkandidaten Mathias Kockert (CDU), Silvio Lang (Linke), André Dubiel-Umlauft (SPD), Timo Schreyer (AfD), Jens Bitzka (Grüne) und Holger Zastrow (FDP) debattieren am 2. Juli, um 19 Uhr im Rathaus Königsbrück, Ratssaal, Markt 20.

Die sächsische Landtagswahl am 1. September wird nicht nur in Sachsen mit Spannung erwartet. Nach den Ergebnissen der Europa-Wahl richten sich deutschlandweit die Blicke auf den Freistaat. Dazu organisiert die Landeszentrale in Kooperation mit den großen regionalen Tageszeitungen Freie Presse, Sächsische Zeitung und Leipziger Volkszeitung erstmalig Wahlforen in allen 60 Wahlkreisen. Zwischen Juni und August sollen möglichst viele Menschen mit den Kandidaten ins Gespräch kommen und sich mit landespolitischen Fragen auseinandersetzen. In Königsbrück ist das am Dienstag möglich.

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Entsprechend dem Prinzip der abgestuften Chancengleichheit sind zu den Foren die Wahlkreiskandidaten von CDU, Linke, SPD, AfD, Grünen und FDP eingeladen, da der Einzug dieser Parteien in den Sächsischen Landtag realistisch erscheine, erklärt Thomas Platz, von der Landeszentrale. Kandidaten und Bürger sind zu einem sachlichen und gegebenenfalls kontroversen Diskurs zu den zentralen Themen der Landespolitik eingeladen.

Die überparteilichen Moderationen übernehmen Journalisten und Mitarbeiter der Landeszentrale. Bei den etwa zweistündigen Wahlforen sollen auch die Bürger intensiv einbezogen werden. Dr. Roland Löffler, Direktor der Landeszentrale: „Sachsen steht vor einer entscheidenden Landtagswahl.“ Als überparteiliche Einrichtung wolle man den Bürgern möglichst viele Informationen anbieten, damit sie eine kompetente Wahlentscheidung treffen können. Dazu gehören die Wahlforen in den Regionen. (SZ)

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