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Radeberg

Wahlhelfer gesucht

Wenn am 1. September ein neuer Landtag gewählt wird, brauchen Ottendorf-Okrilla und Arnsdorf wieder Hilfe beim Auszählen.

© dpa

Rödertal. Die letzte Wahl ist erst wenige Wochen her, da steht die nächste schon vor der Tür. Denn am 1. September wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Dafür werden nun wieder Wahlhelfer gesucht, die in den Gemeinden bei der Auszählung helfen. Diese müssen wahlberechtigte Bürger in den jeweiligen Gemeinden sein.

„Wir brauchen noch viele Helfer“, heißt es aus dem Hauptamt der Gemeinde Ottendorf-Okrilla. Die erhalten für ihren Einsatz ein Erfrischungsgeld in Höhe von 50 Euro, unabhängig davon, welche Aufgaben sie in den jeweiligen Wahlvorständen übernehmen. Diese bestehen jeweils aus acht Personen und erledigen die Aufgaben am Wahltag in zwei Schichten. Dabei sprechen sich die Mitglieder untereinander ab, welche Vierergruppe vormittags und welche Vierergruppe nachmittags im Wahllokal anwesend ist. Um 17.30 Uhr treffen sich wieder alle Mitglieder des Wahlvorstands im Wahllokal, ehe ab 18 Uhr die Auszählung der abgegebenen Stimmen beginnt.

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Wie Ottendorf-Okrilla hat auch die Gemeinde Arnsdorf einen Aufruf zur Wahlhelfersuche auf ihrer Homepage. Dort bekommen die ehrenamtlichen Helfer je nach Aufgabe eine Aufwandsentschädigung zwischen 30 und 50 Euro. Helfer für einen Einsatz bis vier Stunden erhalten 20 Euro und Reservehelfer, die sich für einen Einsatz bereithalten, aber nicht eingesetzt werden, erhalten zehn Euro. Die circa 35 Personen, die gebraucht werden, habe man schon fast zusammen, teilt Arnsdorfs Hauptamtsleiterin Angela Bendix mit. Denn im Vergleich zur Wahl Ende Mai gebe es zwei Wahllokale weniger in der Gemeinde und die per Briefwahl abgegebenen Stimmen werden in Großröhrsdorf ausgezahlt. Das habe die Kreiswahlleiterin so festgelegt, sagt Bendix. Die genauen Gründe für diese Entscheidung seien ihr aber nicht bekannt. In Wachau sei man bereits gut aufgestellt für die Wahl, sagt Bürgermeister Veit Künzelmann. Deshalb brauche die Gemeinde keine Wahlhelfer mehr.

Einen Auszählmarathon wie Ende Mai, als das Auszählen der Stimmen bis in die frühen Morgenstunden oder noch länger gedauert hat, müssen die ehrenamtlichen Helfer dieses Mal nicht befürchten. Mussten damals nacheinander die Europa- und Kreistagswahl sowie die Wahlen der neuen Gemeinde- und Ortschaftsräte ausgezählt werden, bei denen man teilweise mehrere Stimmen auf unterschiedliche Bewerber verteilen konnte, gibt es bei der Landtagswahl nur zwei Stimmen. Mit der Direktstimme wählt man einen Kandidaten, mit der Listenstimme eine Partei. (SZ/bb)

Sachsen wählt: Am 1. September ist Landtagswahl in Sachsen. Sie wissen noch nicht, wen Sie wählen? Der Wahl-O-Mat für Sachsen hilft Ihnen bei der Entscheidung! Alle Berichte, Hintergründe und aktuellen News zur Landtagswahl finden Sie gebündelt auf unserer Themenseite zur Landtagswahl in Sachsen.