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Radebeul

Wahnsdorfer Feuerwehr feiert

Das 120. Jubiläum begingen die Kameraden mit anderen Wehren und Anwohnern. Der Wehrleiter blickt positiv in die Zukunft.

Leon Zschornack, Uwe Forke und Daniel Hertzschuch (v.l.) vor Gerätschaften für den Schnellangriff.
Leon Zschornack, Uwe Forke und Daniel Hertzschuch (v.l.) vor Gerätschaften für den Schnellangriff. ©  Norbert Millauer

Radebeul. Am Sonnabend stand zunächst die Jugend im Vordergrund. Die Jugendabteilung der Wahnsdorfer Feuerwehr lieferte sich einen Wettkampf mit den Altersgenossen aus Boxdorf, Reichenberg und Kötzschenbroda. Unter anderem mussten sie schnell einen Schlauch ausrollen und daran per Kupplung einen weiteren anschließen. 

An einer anderen Station hatten sie Knoten wie den Mastwurf oder den Kreuzknoten zu legen, bevor sie am Ende mit einer Kübelspritze auf aufgebaute Büchsen zielen mussten. „Im Nachwuchsbereich sieht es bei uns sehr gut aus. Wir haben aktuell 16 Kinder, die sich engagieren“, sagte Wehrleiter Uwe Forke. 

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Problematisch sei der Übergang in die Erwachsenenabteilung. „Das schafft nicht jeder, weil er sich um die Lehre kümmern muss oder erst einmal die Freundin im Vordergrund steht.“

Neben den Wettkämpfen gab es am Sonnabend ein Fahrzeugkorso sowie eine Schauvorführung, bei der ein Fettbrand gelöscht wurde. Abends feierten die Kameraden bei Tanz und Musik. Wem das immer noch nicht reichte, der konnte sich Sonntagmorgen zum Katerfrühstück mit Spanferkelessen einfinden. 

Diese Veranstaltung hatte der Heimatverein für die Feuerwehr organisiert. Der Kindergarten brachte sich mit Kaffeetrinken und Kinderschminken ein. Vor dem Hintergrund des Jubiläums zog Uwe Forke ein positives Fazit: „Die Menschen sind sensibilisiert und achten unsere Arbeit. Nur hin und wieder beschweren sich manche, wenn wir mit Martinshorn rausfahren.

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