merken
Sachsen

Waldbrandgefahr in Sachsen

Trotz Niederschlägen in den vergangenen Monaten ist der Waldboden noch immer sehr trocken. Schon ein kleiner Funke kann ein Feuer entfachen.

© Claudia Hübschmann (Symbolfoto)

Pirna. Mit dem sonnigen, trockenen Wetter steigt in Sachsen die Waldbrandgefahr. In Dresden sowie im Norden des Freistaates gilt ab sofort die zweithöchste Waldbrandwarnstufe 4, teilte der Staatsbetrieb Sachsenforst am Mittwoch mit. Im nördlichen Teil des Landkreises Bautzen gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen wird die Gefahr von Waldbränden bisher als mittel eingeschätzt. Die aktuelle Prognose lasse auch für das anstehende Osterwochenende keine Entspannung erkennen, hieß es.

Anzeige
Entdeckungsreise im Mini-Kosmos
Entdeckungsreise im Mini-Kosmos

Der Physiker Tobias Meng ist fasziniert von Elektronen. Die können Unglaubliches und helfen, neue Materialien zu finden.

Weiterführende Artikel

Im März schon zwei Waldbrände in Oybin

Im März schon zwei Waldbrände in Oybin

Die Feuerwehrleute aus dem Gebirgsort machen sich große Sorgen: Bei den Löscharbeiten haben sie nämlich ein großes Problem.

150 Waldbrände in Sachsen

150 Waldbrände in Sachsen

Eine glimmende Zigarette, Grillen mit Freunden oder ein Lagerfeuer: Die meisten Waldbrände wurden auch in diesem Jahr zumeist durch Leichtsinn verursacht.

Der Waldboden ist den Angaben zufolge nach wie vor stark ausgetrocknet. Zwar haben die Niederschläge im Februar und März die oberen Schichten durchfeuchtet, konnten das Defizit der vergangenen beiden Trockenjahre aber nicht ausgleichen. Vertrocknete Blätter, Zweige und Gräser seien derzeit überall leicht entzündbar. Oft genüge schon ein kleiner Funke, um ein Feuer zu entfachen, so der Sachsenforst.

2019 gab es in Sachsen insgesamt 153 Waldbrände, davon allein 46 im Ostermonat April. In den meisten Fällen wurden die Brände laut Sachsenforst durch fahrlässiges Verhalten verursacht. (dpa)

Mehr zum Thema Sachsen