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Sachsen

Waldbrandgefahr steigt in Sachsen wieder

Der Regen und die niedrigeren Temperaturen der vergangenen Tage haben die Situation in den Wäldern nicht entschärft. Die Alarmstufen steigen wieder.

In Sachsen wird zum Wochenende mindestens die Alarmstufe 4 von 5 gelten.
In Sachsen wird zum Wochenende mindestens die Alarmstufe 4 von 5 gelten. © Jens Wolf/dpa

Graupa. Die kommende Hitze verschärft in Verbindung mit anhaltender Trockenheit das Risiko von Waldbränden in Sachsen wieder. Für Donnerstag weist die Prognose im Landkreis Meißen und dem nördlichen Teil des Landkreises Bautzen die höchste Alarmstufe 5 sowie in Chemnitz, Dresden und sieben Landkreisen die Alarmstufe 4 aus. 

"Von den Niederschlägen der vergangenen Tage ist leider nichts in die Tiefe gedrungen", sagte eine Sprecherin des Staatsbetriebes Sachsenforst in Graupa am Montag. Die oberste Bodenschicht sei ausgetrocknet, die Poren auch aus Schutz vor Verdunstung geschlossen und der sturzartige Regen darübergerauscht.

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"Die vergangenen Tage waren nur eine kurze Verschnaufpause für den Wald", sagte die Sachsenforst-Sprecherin. Es zeichne sich angesichts der Aussichten auch für den Herbst ab, dass sich die Entwicklung des Vorjahres wiederholt. 2018 gab es Umsatzverluste im einstelligen Millionenbereich sowie hohe Kosten zur Beseitigung von Sturmholz und Käferschäden - im Staatswald allein im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

Die Wärme fördere die Insektenvermehrung etwa beim Borkenkäfer. "Wir rechnen mit weiteren Schäden." Bis vergangenen Freitag wurden nach Sachsenforst-Angaben landesweit 95 Waldbrände registriert, die insgesamt 39 Hektar erfassten. Allein 25 Hektar wurden am 3. Juli bei Zeithain vernichtet.(dpa) 

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