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Weißwasser

Waldfriedhof Haide soll schick werden

Ohne Fördermittel muss die Gemeinde Weißkeißel einen Teil ihrer Pläne aber auf Eis legen – im Konsens mit den Bürgern.

Symbolbild
Symbolbild © André Schulze, [email protected]

Weißkeißel. Die Gemeinde Weißkeißel möchte den Waldfriedhof im Ortsteil Haide neu gestalten. Ursprünglich war angedacht, Zaun und Wege zu erneuern sowie ein neues Gräberfeld mit Grabplatten auf einem Rundweg um einen Baum herum – ähnlich dem Rondell auf dem Friedhof in Weißkeißel – anzulegen. Für das Vorhaben waren 110.000 Euro im Haushalt eingestellt, wovon 40.000 Euro als Eigenmittel aufzubringen sind. Wie Bürgermeister Andreas Lysk jetzt den Gemeinderat informierte, gibt es dafür jedoch keine Förderung. „Allein werden wir das aber erstmal nicht hinkriegen“, sagte er. Zumal derzeit noch völlig unklar sei, wie sich Corona bedingte Einnahmeausfälle auf den kommunalen Haushalt auswirken.

Außerdem soll der Friedhof um den hinteren Teil verkleinert werden, weil das betreffende Grundstück nicht der Gemeinde gehört und deshalb wieder an den Eigentümer fallen soll. In der vergangenen Woche hatte sich Andreas Lysk mit Einwohnern des Ortsteils Haide auf dem Friedhof getroffen, um an Ort und Stelle die Pläne vorzustellen. Immerhin 20 Bürger waren der Einladung gefolgt. Man sei in dem Konsens auseinandergegangen, erst einmal nur Zaun und Wege zu erneuern, „damit es ein schicker Waldfriedhof wird“, fasste der Bürgermeister zusammen. In der Sommerpause des Gemeinderats soll schon mal die Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. „Wir behalten aber die Zuwegung, Abstellflächen und das neue Gräberfeld für später im Auge“, versprach er.

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