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Freital

Wandelbares Windbergfest

Zehntausende Besucher feierten in Freital. Die größte Party der Stadt blieb friedlich, bis auf kleine Ausnahmen.

Zehntausende Besucher erlebten am Fuße des Windberges das gleichnamige Fest. Die Stadt zeigte sich mit der Resonanz zufrieden.
Zehntausende Besucher erlebten am Fuße des Windberges das gleichnamige Fest. Die Stadt zeigte sich mit der Resonanz zufrieden. © Frank Baldauf

Pünktlich zum Montag regnet es. Das Windbergfest ist vorbei, jetzt wird aufgeräumt. Doch am Wochenende war das Wetter den Gästen gewogen. Höhepunkt für viele war der Auftritt von Kerstin Ott am Freitagabend. Nach Schätzungen der SZ kamen mehr als 10 000 Fans ins Stadion des Friedens um „Die immer lacht“ und andere Hits der Sängerin zu hören. Dass dafür das beliebte Ballonglühen ausfallen musste, können die meisten Freitaler verschmerzen. Denn im Festzelt wäre für die vielen Besucher des Konzerts nicht annähernd Platz gewesen.

Man blicke auf drei tolle Tage zurück, so Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU). Es sei gut und ausgelassen gefeiert worden und zudem sei es bis auf wenige Ausnahmen friedlich geblieben. Diese Ausnahmen benennt die Polizei. „Sechs Strafanzeigen liegen vom Windbergfest vor“, sagt ein Sprecher. Dabei handele es sich um Sachbeschädigung, Körperverletzung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Vier Täter seien direkt gestellt worden. Es handele sich aber bei allen Vergehen um keine größeren Delikte.

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Der Sommer ist vorbei und für so manchen steht ein Wechsel des Kleiderschranks an. Aber  warum denn nur den Inhalt wechseln, wenn doch der ganze Schrank ausgetauscht werden kann?

Die Stadt Freital ist insgesamt sehr zufrieden mit dem Windbergfest. Die Besucherzahlen hätten über denen des Vorjahres gelegen, sagte Stadtsprecher Matthias Weigel. Genaue Zahlen gebe es aber nicht. Samstagnachmittag seien wegen des Wetters vielleicht etwas weniger Menschen da gewesen, so Weigel, doch der Sonntag habe das mehr als ausgeglichen.

Eine zweite erfreuliche Nachricht kam zudem am Wochenende aus Riesa vom Tag der Sachsen. Dort wurde Freital als Ausrichter für 2021 gekürt. Darauf hatte die Stadt sieben Jahre lang hingearbeitet. Denn dann wird nicht nur der 30. Tag der Sachsen in Freital gefeiert, sondern auch das hundertjährige Bestehen der Stadt, die sich 1921 als Zusammenschluss mehrerer Gemeinden vor allem in dem Ansinnen gegründet hatte, nicht von Dresden „geschluckt“ zu werden. Das ist bis heute geglückt und der Name Freital trägt im Namen die Freiheit.

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So ist auch die Entscheidung der Freitaler für das Motto zur 100-Jahr-Feier und zum Tag der Sachsen zu erklären. 37 Prozent und damit eine deutliche Mehrheit der knapp 500 Teilnehmer stimmten aus vier Finalvorschlägen für den Spruch: „100 Jahre. Aus Liebe zu Freital.“

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/ort/freital vorbei.

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