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Döbeln

Wandern über 500 Höhenmeter

Der Verschönerungsverein lädt zur Herbstwanderung. Die Teilnehmer sollten trittsicher und schwindelfrei sein.

Wie jedes Jahr Startpunkt der Herbstwanderung: Das Rathaus Waldheim.
Wie jedes Jahr Startpunkt der Herbstwanderung: Das Rathaus Waldheim. © André Braun

Waldheim. Wanderfreunde sollten sich den 6. Oktober schon einmal dick im Kalender anstreichen. An diesem Tag veranstaltet der Verschönerungsverein seine traditionelle Herbstwanderung. „Die Strecke ist 18 Kilometer lang und recht anspruchsvoll“, teilt Heinz Thieme vom Verschönerungsverein mit.

Los geht es wie in jedem Jahr am Waldheimer Rathaus. Dann laufen die Wanderer die Kirschallee entlang, vorbei am Meinsberger Kurt-Schwabe-Institut und dann in Richtung Nixkluft. „Wer absolut schwindelfrei ist, kann kurz den Blick von der Nixkluft-Aussicht in das Zschopautal genießen“, so Thieme. Unterwegs gibt es zudem einige Hinweise zur Nixkluft-Sage.

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Am Ostufer der Zschopau laufen die Wanderer bis nach Limmritz, vorbei am Wehr der ehemaligen Kummersmühle. In Limmritz wird im Domizil des Döbelner Anglervereins gerastet. Dort soll aber auch die einzige Zschopau-Furt besichtigt werden. Und ein Eisenbahnfreund zeigt seine Sammelstücke aus Reichsbahn-Zeiten.

Auf der Westseite der Zschopau geht es anschließend wieder zurück. Dazu folgen die Wanderer dem Bankrottmeilen-Wanderweg. „Wir werden dabei insgesamt fünf Viadukte durchwandern, die alle vor 170 Jahren erbaut worden sind“, erklärt Thieme. Nach dem steilen Aufstieg zum Kummersmühlen-Viadukt führt der Weg zum Stufenberg. Nach dem Abstieg geht es im Tal wieder zurück zum Rathaus. Auf der Strecke werden laut Heinz Thieme rund 500 Höhenmeter überwunden. (DA/br)

Sonnabend, 6. Oktober, 10 Uhr, Treff zur Herbstwanderung mit dem Verschönerungsverein am Rathaus Waldheim