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Bischofswerda

Wandertour mit Kult-Charakter

Die Langstreckenwanderung mit Start und Ziel in Bischofswerda steht wieder an – für viele ein fester Termin.

Der Hochstein zwischen Rammenau und Elstra ist mit seinen 449 Metern die höchste Erhebung dieser Wanderung. Wer den Aufstieg geschafft hat, kann sich ins Gipfelbuch eintragen.
Der Hochstein zwischen Rammenau und Elstra ist mit seinen 449 Metern die höchste Erhebung dieser Wanderung. Wer den Aufstieg geschafft hat, kann sich ins Gipfelbuch eintragen. © Archivfoto: Thomas Lehmann

Bischofswerda. Die Bischofswerdaer heimatkundliche Wanderung findet in diesem Jahr zum 44. Mal statt. Der Bischofswerdaer Wanderverein als Veranstalter schreibt sie seit Jahren sachsenweit aus – und es kommen auch immer wieder viele Wanderfreunde von weiter her.

Die diesjährige Wanderung führt am Sonntag, dem 3. November, ins Westlausitzer Bergland. Zur Auswahl stehen fünf Strecken zwischen Bischofswerda und Pulsnitz, die zwölf, 24, 31, 40 oder 50 Kilometer lang sind. Start und Ziel für alle Touren ist Bischofswerda. Es geht über den Butterberg und den Hochstein bis nach Pulsnitz und dann wieder über Ohorn und Rammenau zurück. Jeder kann sein eigenes Tempo wählen; die meisten Wege sind gut markiert. Start ist am 3. November für alle Touren in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Stolpener Straße 3 (Eingang über die Süßmilchstraße). Kostenlose Parkplätze findet man auf dem nahen Großparkplatz an der Herrmannstraße. Wer die beiden langen Kanten angehen möchte, der kann in der Zeit von 7 bis 8 Uhr starten. Wer sich für eine der drei kürzeren Strecken entscheidet, der hat bis 10 Uhr Zeit, um aufzubrechen. Unterwegs erfolgt die Verpflegung aus dem Rucksack. An der Strecke gibt es außerdem eine Imbiss- und Getränkeversorgung durch den Bischofswerdaer Wanderverein und am Ziel ein großes Kuchenbuffet – seit Jahrzehnten Tradition bei den Bischofswerdaer heimatkundlichen Wanderungen und bei den Wanderfreunden immer wieder sehr beliebt.

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Aller vier Jahre führt die Langstreckenwanderung ins Westlausitzer Bergland. Die anderen drei Jahre geht es in Richtung Stolpen, Neukirch oder ins Lausitzer Granitgebiet zwischen Kloster- und Valtenberg. Alle vier Routen wurden vor Jahren per Computer kartiert, wo sie jederzeit abrufbar sind. Das erleichtert dem Verein die Vorbereitung dieser Traditionstour. Die Wanderfreunde, die die Tour vor über vier Jahrzehnten aus der Taufe hoben, hatten eine besondere Idee. An den Kontrollpunkten stempelten sie Wortgruppen in Oberlausitzer Mundart. Wer auf den längeren Strecken alle Punkte passierte, hatte am Ende ein Lausitzer Sprichwort zusammen. (SZ)

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