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Wanderverbot in der Böhmischen Schweiz

Die Nationalparkverwaltung reagiert auf die schweren Schäden, die der Sturm Friederike anrichtete.

© Marko Förster

Pirna/Krasna Lipa. Bis Ende Februar bleibt der Nationalpark Böhmische Schweiz für Besucher gesperrt. Die Nationalparkverwaltung reagiert damit auf die schweren Schäden, die der Sturm Friederike anrichtete. Der Sturm hat in den Wäldern insgesamt rund 7 000 Kubikmeter Holz umgeworfen. Gleichzeitig sind immer noch 3 000 Kubikmeter vom vorherigen Sturm Herwart unberäumt, sodass der Nationalpark jetzt zu dieser drastischen Maßnahme greift. „Es drohen weitere Bäume umzustürzen“, warnt Nationalparksprecher Tomas Salov. Während Herwart vor allem im Norden und Nordosten wütete, war von Friederike das gesamte Parkgebiet betroffen. Geplant ist, dass ab Anfang März die markierten Wanderwege wieder frei sind. Auf allen anderen Wegen wird die Sperrung noch bis Ende März dauern. Der Nationalpark geht davon aus, dass durch die Aufräumarbeiten die Wanderwege stark beschädigt werden. „Diese werden wir nach und nach erneuern“, kündigte Salov an. Der Nationalpark Böhmische Schweiz ist nicht das einzige Waldgebiet, das gesperrt ist. Ein Betretungsverbot gilt auch für die staatlichen und kommunalen Wälder um Rumburk. Dort bleiben die Wege teils sogar bis Ende April gesperrt. (stn)

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