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Sebnitz

Neuer Anlauf für beliebten Wanderweg

Die Stadt Hohnstein wollte die Brücken am Schindergraben ins Polenztal neu bauen lassen. Dafür gibt es keine Zuschüsse. Eine Lösung wurde trotzdem gefunden.

Mitarbeiter des Bauhofes haben die Brücken am Schindergraben wieder hergerichtet. Für neue fehlt jedoch das Geld.
Mitarbeiter des Bauhofes haben die Brücken am Schindergraben wieder hergerichtet. Für neue fehlt jedoch das Geld. © Mike Jäger

Wer von Hohnstein in das Polenztal wandern will oder den steileren Aufstieg in der Gegenrichtung wählt, nutzt den Schindergraben, einen Wanderweg unterhalb der Burg. Doch der Weg ist in einem schlechten Zustand, und wer dort unterwegs ist, muss sich tatsächlich schinden. Vor allem der Zustand der Brücken bereitet der Stadt seit Längerem Kopfzerbrechen. Eine Sanierung oder ein Neubau ist nicht so einfach. Fördermittel aus einem Wegesanierungsprogramm des Freistaates hat die Stadt nicht bekommen. Das hängt auch mit den Eigentumsverhältnissen des Weges zusammen. 

Der Weg ist zweigeteilt. Die eine Seite gehört der Stadt Hohnstein und die andere dem Sachsenforst. Um Fördermittel zu erhalten, hätte der Weg als Ganzes gewidmet werden müssen. Doch die Forstbehörde spielte da nicht mit, wohl auch, weil sie damit, ebenso wie die Stadt Hohnstein, die Sicherungspflicht für den Weg übernommen hätte. 

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Um eine endgültige Lösung zu finden, wollte die Stadt Hohnstein die Brücken erneuern und zwar nicht mehr aus Holz, sondern aus Kunststoff.  35.000 Euro waren dafür  im Haushaltsplan eingestellt. Die Kosten dafür übersteigen aber bei Weitem den Finanzrahmen der Stadt Hohnstein.  Aus diesem Grund  wurde ein weiterer Förderantrag beim Leader-Regionalmanagement gestellt. Doch auch hier wurde das Vorhaben als nicht förderwürdig abgewiesen. Damit hat man sich in Hohnstein vorerst von den neuen Brücken am Schindergraben getrennt. "Die Mitarbeiter des Bauhofes haben die Steige wieder repariert. Die halten jetzt auf jeden Fall zwei Jahre", sagt Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (SPD). 

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