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Dresden

Wann ist Einsicht in B-6-Pläne möglich?

Die Bundesstraße in Dresden-Cossebaude soll neu gebaut werden. Bislang ist der ganze Umfang des Vorhabens aber noch nicht bekannt. 

Die Visualisierung zeigt einen Teil der neuen B 6 in Cossebaude.
Die Visualisierung zeigt einen Teil der neuen B 6 in Cossebaude. © Deges

Für den Neubau der B 6 in Cossebaude wird frühestens Ende 2020 ein Planfestellungsverfahren eröffnet. Das steht nun fest. Im März wurden Vorplanungen durch den Generalplaner Deges fertiggestellt und an das sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gegeben. Jetzt prüft das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der ganze Umfang des Straßenneubaus wird erst im Planfeststellungsverfahren einsehbar für betroffene Anwohner. Erst dann können sie Einspruch erheben.

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Entlang der neuen Route sollen beidseitig Lärmschutzwände errichtet werden – auf einer Länge von rund sieben Kilometern sowie zwischen zwei und sechs Metern hoch. Wie Deges-Sprecher Michael Zarth mitteilt, ist an der Querungsstelle Am Urnenfeld eine Fußgängerbrücke geplant und mit der Stadt abgestimmt. „Wir nehmen Sicherheitsbedenken der Anwohner auf, die sich gegen eine Fußgängerunterführung ausgesprochen haben.“ 

Durch Aufzüge soll die Brücke barrierefrei und auch für Fahrradfahrer nutzbar sein. Eine vielfach gewünschte Querungsstelle für Kfz sei hingegen nicht realisierbar. Der Austausch mit Anwohnern sei rege: In Besprechungen seien technische Details zur Straßenplanung offen dargelegt und diskutiert worden – etwa zu Querungsstellen, Lärmschutzmaßnahmen, Landschaftsplanung sowie den Auswirkungen auf die betroffenen Anwohner. 

Weitere Informationen: www.deges.de