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Freital

Wann kommt die Fahrrad-Autobahn?

Der Freistaat plant einen komfortablen Radweg von Freital nach Dresden. Doch noch gibt es viele Unklarheiten.

©  dpa/Symbolbild

Ein Radweg, so breit, dass Überholen ohne Probleme möglich ist. Ausgestattet ist er mit einer glatten Asphaltschicht. Kreuzungen, an denen Radfahrer warten müssen, sind nicht vorhanden. Und falls es mal eine Panne gibt, sind Reparaturstationen nicht weit. 

So bequem könnten Radfahrer künftig auf der Strecke Freital – Dresden unterwegs sein. In der vergangenen Woche hat das Verkehrsministerium Pläne präsentiert, wonach die Verbindung landesweit eine von elf Strecken ist, auf denen nun der Bau einer sogenannten Fahrrad-Autobahn geprüft wird (die SZ berichtete). Wie eine SZ-Nachfrage im Ministerium ergab, gibt es jedoch noch viele Unklarheiten.

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So gibt es bislang weder eine Entscheidung über eine mögliche Trassenführung noch steht ein genauer Zeitplan für das Vorhaben fest. Im Plauenschen Grund, der wohl als einzige Strecke infrage käme, seien auch noch keine Grundstücke für den Bau eines Radwegs oder für die Erweiterung des vorhandenen gekauft worden, so ein Sprecher des Ministeriums. Als nächste Schritte nannte er das Erstellen einer Machbarkeitsstudie sowie die Vorplanung.

Fest steht hingegen, dass ein Fahrradschnellweg von Dippoldiswalde nach Dresden nicht mehr Bestandteil der Planungen ist. Diese Strecke war vergangenes Jahr vom Ministerium genannt worden. Von der Strecke Freital – Dresden war damals noch keine Rede gewesen.

Die Voraussetzungen für eine Fahrradautobahn Dippoldiswalde – Dresden sind nach Angaben des Verkehrsministeriums zu ungünstig. Zwei geografische Argumente geben den Ausschlag für eine Entscheidung gegen den Weg. Erstens ist das Osterzgebirgsvorland sehr hügelig, also nicht so gut geeignet für einen Fahrradschnellweg. Zweitens wurde festgelegt, dass damit Orte in 15 Kilometer Umkreis um die Landeshauptstadt erreicht werden sollen. Da fällt Dippoldiswalde als Endpunkt des Weges heraus.

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