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Wann kommt die Hühnerfarm?

Viele Langburkersdorfer wollen die Ställe nicht. Doch der Investor glaubt an sein Projekt.

© Archiv: SZ

Langburkersdorf. Eine geplante Hühnerfarm im Neustädter Ortsteil Langburkersdorf sorgt schon seit Jahren unter den Einwohnern für Unmut. Zuletzt wurde im Jahr 2014 eine Unterschriftenliste erstellt, um die beiden Ställe für 30 000 Legehennen zu verhindern. Seitdem bewegte sich auf dem Feld gegenüber der Evangelischen Grundschule nichts. Nun kam das Thema wieder auf, als die Stadt eine Stellungnahme zur zweiten Fassung des Regionalplans abgeben musste. Sie fordert den Regionalen Planungsverband auf, die Flächen südlich von Langburkersdorf explizit als Acker- und Grünflächen zu erhalten und nicht wie vorgeschlagen, als „Vorranggebiet Landwirtschaft“ festzulegen. Damit soll die Errichtung der Hühnerfarm verhindert werden.

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Soll der Stall an der Raupenbergstraße aber überhaupt noch kommen? Investor Lorenz Eskildsen aus Mutzschen sagt gegenüber SZ, dass zwar die Baugenehmigung vorliege, aber derzeit noch die Umweltverträglichkeitsprüfung laufe. „Wir rechnen damit, dass das Verfahren noch etwa ein Jahr andauert“, so Eskildsen. Erst dann könnte die Firma mit dem Errichten der Ställe tatsächlich beginnen. (SZ/nr)