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Garten

Wann sich Spezialerde lohnt

Der Fachhandel bietet viele Spezialmischungen an, denn einige Pflanzen bevorzugen ganz besondere Inhaltsstoffe.

Viele Blumenerden sind besondere Mischungen, die Bedürfnisse bestimmter Pflanzen ansprechen.
Viele Blumenerden sind besondere Mischungen, die Bedürfnisse bestimmter Pflanzen ansprechen. © dpa/Franziska Gabbert

Bonn. Blumenerde ist nicht einfach nur Erde. Der Handel bietet eine große Vielzahl an Spezialmischungen, denn einige Pflanzen bevorzugen besondere Inhaltsstoffe - oder auch die Abwesenheit dieser.

So sollten zum Beispiel Pflanzen, die man aus Samen zieht, sowie Kräuter grundsätzlich nährstoffarmes, gut durchlässiges Substrat erhalten, raten die Experten des Bundeszentrums für Ernährung. Hier bietet sich also sogenannte Anzucht- oder Kräutererde an - für Sämlinge wie auch Kräuter geht jeweils beides. Auch Kakteen und Sukkulenten brauchen ihr eigenes Substrat, denn sie wünschen sich noch weniger Nährstoffe und eine noch höhere Durchlässigkeit als etwa Kräuter.

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Moorbeetpflanzen lieben "saure Erde"

Für Pflanzen, die einen niedrigen pH-Wert benötigen, sollte es ebenfalls eine Spezialerde sein. Man spricht hier auch von "saurer Erde". Das betrifft zum Beispiel Heidelbeere, Aronia, Rhododendren, Hortensien und andere Moorbeetpflanzen.

Die angebotenen Spezialerden für Zitruspflanzen enthalten laut den Experten einen Langzeitdünger, da die Gewächse extra Eisen brauchen. Außerdem raten sie zu einem eigenen Substrat für Schmetterlingsorchideen und Co. Diese Pflanzen leben in ihrer natürlichen Umgebung nicht im Boden, sondern auf Baumkronen. Daher würden sie in normaler Erde faulen. (dpa)