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Löbau

War hier ein Brandstifter am Werk?

Mehrere Feuerwehren sind in Hetze im Einsatz gewesen, weil ein Auto und ein Carport in Flammen standen. Doch ein Mann behinderte die Löscharbeiten. 

Die Feuerwehren aus Leutersdorf, Neugersdorf und Seifhennersdorf haben den Brand unter Kontrolle bringen können.
Die Feuerwehren aus Leutersdorf, Neugersdorf und Seifhennersdorf haben den Brand unter Kontrolle bringen können. © Feuerwehr

Ein brennender Ford unter einem Carport auf dem Hetzwalder Ring im Leutersdorfer Ortsteil Hetze hat am Montagabend mehrere Feuerwehren beschäftigt. Gegen 21.18 Uhr ging der Alarm. Wegen der örtlichen Nähe rückten als erstes die Kameraden aus Neugersdorf aus. "Als wir eintrafen, standen Auto und Carport bereits in Vollbrand", berichtet Stadtwehrleiter Thomas Kriegel, der den Einsatz bis zum Eintreffen der Leutersdorfer und Seifhennersdorfer Kollegen erst einmal leitete. 

Als die Feuerwehrleute den Brand löschten, behinderte ein Mann die Arbeiten. Er sei immer wieder in den Gefahrenbereich gerannt und machte einen verwirrten Eindruck, berichtet Kriegel. Drei Kameraden setzten ihn schließlich auf eine Gartenbank, bis ihn die Polizei in Gewahrsam nahm. Sie ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. 

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Ob der Mann dafür und andere Feuer in jüngster Zeit in Neugersdorf verantwortlich sei, werde geprüft, so Polizeisprecher Torsten Jahn. Es handelt es dabei um einen 35-jährigen Deutschen. Der Grund für seinen verwirrten Eindruck könnte der Drogeneinfluss zu dem Zeitpunkt gewesen sein. So ergab ein Schnelltest, dass er Amphetamine zu sich genommen hatte.

Auto und Carport brannten aus. Ein Brandursachenermittler wird im Laufe des Dienstags die Überreste begutachten. Der Schaden beträgt 25.000 Euro. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz am Montagabend beendet.

Zwei Kameraden beim Nahangriff. Doch am Ende konnte das Auto und Carport nicht mehr gerettet werden.
Zwei Kameraden beim Nahangriff. Doch am Ende konnte das Auto und Carport nicht mehr gerettet werden. © Feuerwehr

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