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Bautzen

Warnstreik bei der Postbank

Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem Mitarbeiter der Bankfilialen in Bautzen, Dresden und Leipzig auf, ihre Arbeit am Freitag niederzulegen.

Warnstreik bei der Postbank. Auch in Bautzen sind Mitarbeiter aufgerufen, am Freitag ihre Arbeit niederzulegen.
Warnstreik bei der Postbank. Auch in Bautzen sind Mitarbeiter aufgerufen, am Freitag ihre Arbeit niederzulegen. © dpa

Bautzen.  Die Gehaltsverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Postbank gehen in die nächste Runde.  Die Gewerkschaft ruft für Freitag ab 9 Uhr zum Warnstreik auf. Angesprochen sind Mitarbeiter der Postbank-Filialen in Bautzen, Dresden, Leipzig, Chemnitz und Magdeburg. 

„In der ersten Verhandlungsrunde zelebrierten die Arbeitgebervertreter die immer wiederkehrenden Rituale: Schwierige Situation der Branche, unsichere Entwicklungsprognosen und die Gestaltung neuer Geschäftsmodelle ließen keinen Spielraum für Gehaltsanhebungen“, beklagt der ver.di Fachbereichsleiter für den Bereich Finanzdienstleistungen, Marcus Borck, den Verlauf der Auftaktverhandlung.„Wenn der Vorstandsvorsitzende der DB Privat- und Firmenkundenbank AG, Frank Strauß, einschätzt, dass auch in schwierigen Marktphasen Renditen zu erwirtschaften sind, untermauert dies unsere Forderungen“, so der Gewerkschafter.

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ver.di fordert neben einer Gehaltsanhebung um 7 Prozent, mindestens um 200 Euro, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro, einen verbindlichen Anspruch auf Altersteilzeit und ein 13. Monatsgehalt für alle Beschäftigten. Darüber hinaus sollen ver.di-Mitglieder sechs Gesundheits- und Entlastungstage bekommen. (SZ)


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