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Kamenz: Sirenen heulen am Warntag

Nächste Woche kann es in der Stadt und im Umland laut werden. Warum ist das so?

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Am deutschlandweiten Warntag heulen in der kommenden Woche die Sirenen.
Am deutschlandweiten Warntag heulen in der kommenden Woche die Sirenen. © SZ/Brühl (Symbolbild)

Kamenz. Am 10. September könnte es laut in Kamenz werden. Und nicht nur dort, sondern überall in den Städten und Gemeinden. Dann findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Darauf weist die Stadt Kamenz hin. Aber keine Panik, die Leitstellen würden nur Probealarm auslösen. Pressesprecher Thomas Käppler erklärt: „Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. Um 11 Uhr sollte es losgehen.

Beschlossen wurde der Warntag von den Innenministern im vorigen Jahr. Er soll ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September bundesweit stattfinden.

Der Warntag  soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen. Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, könne sich in einem Notfall besser selbst helfen. Gleichzeitig dient der Warntag dazu, die vorhandenen technischen Systeme flächendeckend zu testen. (SZ)

Ab ist die  Website www.bundesweiter-warntag.de online verfügbar. Sie bietet weitere Informationen und erklärt aber auch, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird. 

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