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Warten auf Geld für neue Kreuzung

Der Kreischaer Bürgermeister zerstreut Bedenken zur Finanzierung des Projektes an der Baumschulenstraße.

© Symbolfoto: Archiv SZ

Von Stephan Klingbeil

Kreischa. Der für dieses Jahr erhoffte Start des Ausbaus von Kreischaer und Baumschulenstraße im Kreischaer Ortsteil Gombsen ist noch nicht abzusehen. „Die Förderbehörden sind dran, der Freistaat hat das Vorhaben im Blick“, erklärt Bürgermeister Frank Schöning nach einer Anfrage im jüngsten Technischen Ausschuss. „Wir rechnen mit einer Aussage dazu in den kommenden Wochen, wie es in diesem Jahr aussieht. Wenn es 2018 nicht klappt, dann eben 2019. Wir werden sehen.“

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Der zunächst geplante Ausbau der Kreuzung Lockwitzer/Baumschulenstraße ist mit etwa 630 800 Euro an Eigenmitteln eines der teuersten Vorhaben im Kreischaer Haushalt für 2018. Mit dem Kreuzungsausbau soll es für Autofahrer unattraktiver werden, die sich anknüpfende Kreischaer Straße zu benutzen.

„Das von uns eingeplante Geld verfällt auch nicht“, zerstreute Schöning etwaige Bedenken im Ausschuss. „Das Vorhaben ist auf drei Jahre ausgelegt, in dieser Zeitspanne soll auch gebaut werden. Es läuft uns nichts weg.“ Laut Kreischaer Bauamt werde die Maßnahme parallel vorbereitet, damit bei einem positiven Förderbescheid rasch mit dem Ausbau begonnen werden kann. Das hänge auch „mit dem wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren zusammen, das womöglich komplizierter ist, als gedacht“, heißt es.

Der Verkehr soll mit dem Ausbau künftig auf die Baumschulenstraße gezogen und an der Lockwitzer Straße, also der S 183, mit einer neuen T-Kreuzung übersichtlicher werden. Gehwege und Regenwasserkanäle werden ebenfalls angelegt. Der abzweigende Teil der Baumschulenstraße soll dann Sackgasse werden. Nach einer Prüfung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr hat Kreischa Ende 2017 grünes Licht erhalten, die Fördermittel in siebenstelliger Höhe zu beantragen. Ohne die Zuschüsse kann nicht gebaut werden.