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Warten auf Gutachten im Demo-Prozess

Nach wenigen Minuten wurde am Dienstag die Verhandlung gegen den Bad Schandauer Stadtrat Steffen Kunze vertagt.

© Katja Frohberg

Pirna. Der vierte Verhandlungstag im Demo-Prozess am Dienstag war bisher der kürzeste. Nach wenigen Minuten wurde vertagt. Am Amtsgericht Pirna wird seit November gegen den Bad Schandauer Stadtrat Steffen Kunze (parteilos) wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verhandelt. Am Rande einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Bad Schandau soll er am 8. Januar 2015 mit seinem Auto einen Polizisten verletzt haben.

Das Gericht hat jetzt Gutachten in Auftrag gegeben, die darstellen sollen, ob die später festgestellten Verletzungen des Polizisten vom Abend des 8. Januar stammen können. Außerdem soll ein Gutachter bewerten, ob der Polizist durch die Frontscheibe unter den gegebenen Umständen damals das Gesicht von Steffen Kunze im Auto hätte sehen können. Dazu wurde ein Vertreter der Dekra beauftragt. Das führte zu einer kurzen Kontroverse über eine mögliche Befangenheit, weil die Dekra in Sachsen die Fahrschulprüfung mit abnimmt. Steffen Kunze arbeitet als Fahrlehrer. Schließlich wurden die Bedenken ausgeräumt. Die Gutachten liegen bisher aber noch nicht vor. Deshalb wurde die Verhandlung vertagt. Der nächste Prozesstermin ist nun am 2. Februar. (SZ/gk)

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