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Zittau

Warum die Einwohnerzahl stetig schrumpft

Im Altkreis Löbau-Zittau lebten Ende 2018 noch 118.527 Einwohner. Das sind deutlich weniger als vor der Kreisreform.

Symbolbild. © Frank Leonhardt/dpa

Die Region Löbau-Zittau hat im Vorjahr fast ein Prozent seiner Einwohner verloren. Ende 2018 lebten noch 118.527 Bürger im Gebiet zwischen Oppach und Ostritz, wie das Statistische Landesamt auf SZ-Anfrage mitteilt. Innerhalb des Landkreises Görlitz ist der Altkreis Löbau-Zittau das Gebiet mit dem größten Einwohnerschwund. 

Im ehemaligen Niederschlesischen Oberlausitzkreis (Gebiet um Niesky und Weißwasser) lag der Rückgang bei 0,7 Prozent, in der Stadt Görlitz sogar nur bei 0,1 Prozent. Insgesamt ging die Einwohnerzahl des gesamten Landkreises um 0,7 Prozent (1.693 Personen) zurück. Noch mehr Einwohner verloren haben in Sachsen nur der Erzgebirgskreis, der Vogtlandkreis sowie der Landkreis Zwickau.

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In den vergangenen Jahren hat die Region Löbau-Zittau stetig Einwohner verloren. Vor der Kreisreform 2008 lag die Einwohnerzahl noch deutlich höher bei knapp 140.000.

Die Entwicklung ist vor allem dem hohen Geburtendefizit geschuldet. Auch 2018 war die Zahl der Sterbefälle (1.991) viel höher als die der Geburten (792). Abgeschwächt wird das Geburtendefizit durch ein positives Wanderungssaldo. Insgesamt gab es 181 mehr Zuzüge als Wegzüge aus dem Altkreis Löbau-Zittau. Vor allem aus dem Ausland und aus anderen Bundesländern verlegen mehr Bürger ihren Wohnsitz in die südliche Oberlausitz, als wegziehen. Innerhalb von Sachsen ist das Saldo allerdings negativ. Hier liegt die Zahl der Wegzüge (1.568) über der der Zuzüge (1.494). Dieses Bild spiegelt sich auch im gesamten Landkreis wieder.

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