merken

Löbau

Warum so viele beim Hospizlauf mitmachen

Mehr als 600 Teilnehmer sind in diesem Jahr in Herrnhut an den Start gegangen - ein Rekord. Für diese Steigerung gibt es triftige Gründe.

Laufen, Joggen, Kinderwagen schieben - der Andrang und das Spendenergebnis waren beim Hospizlauf überwältigend.
Laufen, Joggen, Kinderwagen schieben - der Andrang und das Spendenergebnis waren beim Hospizlauf überwältigend. © Förderverein Christlicher Hospizdienst

635 Teilnehmer - so viele wie noch nie - haben in diesem Jahr am Herrnhuter Hospiz-Benefizlauf teilgenommen. Das bestätigte Kristin Schiffner von der Herrnhuter Diakonie auf Nachfrage. Die Steigerung ist enorm, waren es doch in den vergangenen beiden Jahren jeweils etwa 500 beziehungsweise etwa 380 Teilnehmer. 

"Einen großen Faktor hat sicherlich das Wetter gespielt, das in diesem Jahr gut war", sagt Frau Schiffner. Außerdem nehmen immer mehr Firmen mit ganzen Laufgruppen oder gar geschlossen an der Veranstaltung teil, die in diesem Jahr zum 13. Mal stattgefunden hat. "Wir haben unter anderem ein ganzes Team von Pai-Werbung Löbau oder auch vom Zittauer Rewe-Markt begrüßen können", nennt sie zwei Beispiele. Außerdem hat der Förderverein Christliche Hospizarbeit in der Oberlausitz e.V. in diesem Jahr auch auf Facebook um Teilnehmer geworben. "Vielleicht hat auch das Wirkung gezeigt", sagt Kristin Schiffner. Die Teilnehmer kommen vor allem aus dem Raum Löbau-Zittau, aber zunehmend auch aus Görlitz und darüber hinaus.

Anzeige
Hinter den Kulissen der Saftpressen

Am 21. September 2019 haben Interessierte die Möglichkeit zu erfahren, wie der leckere Saft in die Flasche kommt. 

Auch die Spendensumme war im gleichen Zuge ein neuer Rekord: Mit 6.300 Euro liegt das Ergebnis deutlich über dem des Vorjahres, wo am Ende 4.900 Euro zu Buche standen. Alle Läufer haben einen zwei Kilometer langen, leicht bergigen Rundkurs zu absolvieren gehabt, wobei zuvor festgelegt wurde, wie viel Geld pro gelaufene Runde gespendet werden soll. Der gesamte Erlös fließt zu hundert Prozent in die Hospizarbeit und ist in diesem Jahr für das neu entstehende Hospiz Siloah in Bischofswerda, insbesondere die Ausgestaltung des „Raumes der Stille“, bestimmt, teilte Frau Schiffner mit.

Mehr Lokales:

Löbau

Zittau