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Arbeit und Bildung

Was bedeutet ...?

Der Berufe-Dschungel hält allerhand Schlagwörter parat. Hier einige Fachbegriffe in der Übersicht, auf die Bewerber öfter stoßen.

Damit ein Licht aufgeht, hier die Erläuterung einiger Abkürzungen und Fachbegriffe.
Damit ein Licht aufgeht, hier die Erläuterung einiger Abkürzungen und Fachbegriffe. © Foto: pixabay.com

Assessment Center (AC)

Hierbei handelt es sich um Auswahl- oder Beurteilungsverfahren, bei dem Bewerber zu einem Test eingeladen werden. So prüfen Unternehmen oder externe Beauftragte, ob und inwiefern der jeweilige Bewerber für die ausgeschriebene Stelle geeignet ist (Assessment (engl.) = Bewertung, Einschätzung, Feststellung). Das Verfahren besteht aus mehreren Runden und kann bis zu drei Tage dauern. Manchmal verwenden Unternehmen auch synonyme Bezeichnungen, wie Bewerbertag, Auswahlseminar, mehrtägiges Auswahlverfahren, Bewerbertest oder Testverfahren.

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Initiativbewerbung

So wird eine Bewerbung bezeichnet, die vom Bewerber ohne Aufforderung, also ohne spezifische Angebote wie Stellenausschreibungen, getätigt wird. Manche Arbeitgeber weisen explizit darauf hin, dass Initiativbewerbungen (auch: Blindbewerbungen, Spontanbewerbungen) erwünscht sind.

Ausbildungsrahmenplan

Diese Bestimmung ist Teil der Ausbildungsordnung und legt den Ablauf und die Inhalte einer dualen Ausbildung fest. Er ist gegliedert in mehrere nummerierte Lehrbausteine. So können sich Bewerber schon im Voraus Schritt für Schritt informieren, was auf sie zukommt. Zugleich dient der Plan den Ausbildern als Anleitung und kann den Auszubildenden zeigen, ob die gelehrten Inhalte nach Vorschrift durchgeführt werden.

Trainee

Diese praktische Ausbildungsform beschreibt ein Einstiegsprogramm über mehrere Bereiche, das auf die kommende Tätigkeit im Unternehmen vorbereitet. Meist werden dafür HochschulabsolventInnen eingestellt, oftmals haben aber auch Quereinsteiger oder Berufserfahrene die Chance, als Trainee anzufangen. Meist dauern Trainee-Programme (auch: Traineeship, Einstiegsprogramme oder Nachwuchsprogramme) sechs Monate bis zwei Jahre.

MINT

Diese Abkürzung besteht aus den Initialen (Anfangsbuchstaben) der Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sogenannte MINT-Berufe und -Ausbildungsplätze gelten momentan als besonders gefragt, da sie den zentralen wirtschaftlichen Innovationssektor bilden. Im Englischen spricht man auch oft von STEM (fields), zusammengesetzt aus science, technology, engineering und mathematics.

Soft Skills

Das sind Fähigkeiten, die sich auf die Persönlichkeit des Bewerbers beziehen und daher oft schwer nachweisbar sind. Es handelt sich dabei um soziale, methodische oder persönliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Stressresistenz oder Eigenverantwortung. Oft suchen Unternehmen Hinweise auf diese Fähigkeiten in der Bewerbung, im Lebenslauf oder beim Bewerbungsgespräch.

Von Maria Klipphahn