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Was bedeutet der Merkel-Rücktritt für uns?

Angela Merkel gibt den CDU-Parteivorsitz ab. Politiker in der Region haben eine klare Erwartung, wer ihr nachfolgt.

Von Maximilian Helm

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Viele hatten ihn erwartet, andere befürchtet: Der Rücktritt von Angela Merkel als CDU-Parteichefin läutet das Ende ihrer Zeit als Kanzlerin ein. Unlängst ist eine Diskussion darüber entbrannt, wie es weitergeht. Wird Merkel die Kanzlerschaft wie angekündigt erst zum Ende der Legislaturperiode 2021 abgeben? Und wer wird ihren Posten übernehmen? Die Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden im Dezember wird auch in der Weißeritzregion kritisch bis interessiert betrachtet, besonders im Hinblick auf die Landtagswahlen im nächsten Jahr. Von den Kandidaten, die sich bislang in Stellung bringen – Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Gesundheitsminister Jens Spahn und der ehemalige Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz – hat im Landkreis der als konservativ und wirtschaftsliberal geltende Merz die Nase vorn. Deutlich wird, dass die Mehrzahl der lokalen Politiker einen Kurswechsel erwartet, und dem mehr oder weniger positiv gegenübersteht. Besonders die CDU-Größen zeigen sich angesichts der starken Umfrageergebnisse der AfD an einer konservativeren Ausrichtung der Bundespartei interessiert. Merz avanciert dabei zum Hoffnungsträger. Respekt für den Rücktritt haben Merkels Parteifreunde wie auch politische Gegner. Die meisten sehen ihn als direkte Folge der erheblichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen. Dass sie jetzt noch drei Jahre Kanzlerin bleibt, erwarten die wenigsten.

© Daniel Förster
Noch einen Monat lang wird Angela Merkel CDU-Vorsitzende bleiben. Dann wählt der Bundesparteitag in Hamburg einen Nachfolger.Foto: dpa/Kay Nietfeld
Noch einen Monat lang wird Angela Merkel CDU-Vorsitzende bleiben. Dann wählt der Bundesparteitag in Hamburg einen Nachfolger.Foto: dpa/Kay Nietfeld © dpa
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Der Wahlparteitag der CDU findet am 7. und 8. Dezember statt. Dann wird klarer, wie es mit der Bundes-CDU weitergeht.