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Was bringt der Industriepark Oberelbe?

Ist das geplante Industriegebiet in Pirna wirklich die versprochene große Chance für die Region? Ein Forum fragt Befürworter und Kritiker.

© Norbert Millauer

Von Christian Eissner

Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!

Im grünen Herzen des waldreichen Landschaftsschutzgebietes Oberlausitzer Bergland sprudelt ein ganz besonderer Schatz: Oppacher Mineralwasser, das überall dort zu Hause ist, wo Menschen ihre Heimat genießen.

Pirna. Die einen sehen ihn als absolut notwendig an, um die Sächsische Schweiz wirtschaftlich voranzubringen, anderen macht er einfach nur Angst: der geplante Industriepark Oberelbe. Entlang des Pirnaer Autobahnzubringers wollen die Städte Heidenau, Dohna und Pirna gemeinsam rund 140 Hektar Land für die Ansiedlung von Industriebetrieben entwickeln. Es wäre das größte Gewerbegebiet der Region. Im Raum steht die Zahl von 3 000 Arbeitsplätzen, die hier entstehen könnten. Um das Projekt gemeinsam voranzubringen, haben die drei Städte die Gründung eines Zweckverbandes auf den Weg gebracht, die jeweiligen Stadträte haben diskutiert und zugestimmt. In den vergangenen Wochen allerdings war es erstaunlich still um das Vorhaben geworden.

Wie konkret die Planungen zum Industriepark inzwischen sind und welche weiteren Schritte bevorstehen, diese Fragen sollen auf einer Podiumsdiskussion am Mittwochabend in Pirna beantwortet werden. Ebenso wird über die Chancen und Risiken des Industrieparks und die Folgen für ortsansässige Unternehmen, für Kommunen und die Natur diskutiert. Das Forum in der Reihe „Stadtgespräch“ der Pirnaer Wählervereinigung „Wir für Pirna – Freie Wähler“ steht interessierten Zuhörern offen. Auf dem Podium diskutieren Heidemarie Russig, Leiterin des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge, Peter Notnagel von der Wirtschaftsförderung Sachsen, Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke und Christian Flörke, Chef der Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna. Außerdem dabei sind der Pirnaer Allgemeinarzt Dr. Stefan Thiel sowie Peter Clausen, der als Strategie-Entwickler unter anderem die Ansiedlung des BMW-Werks in Leipzig leitete.

Das „Stadtgespräch“ beginnt am 9. Mai, 18 Uhr, im Autohaus der BMW Mobilforum-Gruppe, Longuyoner Straße 5, in Pirna-Sonnenstein. Der Eintritt ist frei.