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Zittau

Was der Kran an der Johanniskirche macht

Am Südturm des Zittauer Wahrzeichens ist er diese Woche zweimal im Einsatz. Damit enden die diesjährigen Bauarbeiten. Trotz allem ist noch einiges zu tun.

Ein Kran hebt eine Luke an die offene Stelle im Südturm der Zittauer Johanniskirche.
Ein Kran hebt eine Luke an die offene Stelle im Südturm der Zittauer Johanniskirche. © Rafael Sampedro

Ein Kran ist an diesem Dienstag am Südturm der Zittauer Johanniskirche im Einsatz gewesen. Am Seil hing eine Luke, für die eine alte an der Westfront weichen musste. Am Donnerstag folgt eine zweite derartige Tausch-Aktion.

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"Es ist ein Teil der vielen Arbeiten an der Johanniskirche und der Abschluss für 2019", sagt Heike Eisenhut-Schumann von der Bau-Planung Risch Ingenieurgesellschaft mbH, die das Ganze fachlich betreut. Aktuell steht noch ein Gerüst am Südturm, worüber seit Anfang Oktober fünf Luken und ein Fenster gestrichen werden konnten. Bis Mitte nächster Woche soll auch das verschwunden sein.

Broschüre ab der Adventszeit zu haben

Ob die Beschallungsanlage, die Beleuchtung im Altar oder die Sanierung des Treppenhauses im Südturm - allein in den vergangenen drei Jahren sind 450.000 Euro an EU-Mitteln in das Gotteshaus geflossen. Damit konnten zudem viele Konzerte sowie Ausstellungen, der Türmer und eine Mitarbeiterin in der Information und ein Teil der Glockenweihe finanziert werden. Noch in Arbeit ist eine Broschüre in deutscher, polnischer, tschechischer und englischer Sprache über die Johanniskirche. Diese soll nach Auskunft von Heike Eisenhut-Schumann ab der Adventszeit dort zu haben sein.

Und auch wenn die Förderung zu Ende ist, hat die Planungsingenieurin schon die nächsten drängenden Arbeiten im Blick. Dazu zählen die Sanierung des Treppenaufgangs im Nordturm, das Streichen der Fenster im Kirchenschiff und eine einheitliche Bestuhlung dafür. "Irgendwas zu bauen ist immer", sagt sie. Doch dafür sind erst einmal neue Fördermittel nötig.

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