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Was die Osterstadt zu bieten hat

Tausende Gäste kommen zum Fest nach Bautzen. Sie erwartet ein vielfältiges Programm – und ein neuer Veranstaltungsort.

© Steffen Unger

Von Madeleine Siegl-Mickisch

Bautzen. Bautzen rüstet sich für die besucherstärkste Zeit im Jahr – und hat ein umfangreiches Programm für die Ostertage gestrickt. Tourismus- und Innenstadtverein stellten es am Montag vor. „Unser Ziel ist, Bautzen als weltoffene, schöne und saubere Stadt zu präsentieren“, formuliert Dietmar Stange, Chef des Bautzener Tourismusvereins, mit Blick auf das angekratzte Image den Anspruch. Dankenswerterweise gebe es viele Akteure, die – zum großen Teil ehrenamtlich – dafür an einem Strang ziehen.

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Der Schmuck: Trachtenpuppen, Brunnen und ein Osterbaum
Wie in den Vorjahren wird es wieder zwei geschmückte Osterbrunnen geben. Dazu kommt auf Initiative des Landfrauenvereins auf dem Hauptmarkt ein dekorierter Osterbaum. In den Schaufenstern der Innenstadt werden 35 Puppen mit sorbischen Trachten stehen. Für frühlingshaftes Flair sollen 3 000 Stiefmütterchen sorgen, diesmal allerdings vorwiegend in den Schaufenstern statt auf den Gehwegen. „Leider waren im vorigen Jahr einige Bautzener sehr unvernünftig“, sagt Citymanagerin Gunhild Mimuß. So wurden viele Blumentöpfe einfach mitgenommen, kaum dass sie aufgestellt waren. Dennoch: „Wir wollen das städtische Flair verbessern und hoffen, dass auch der Handel davon profitieren kann“, so Dietmar Stange.

Der Einkaufssonnabend: Läden öffnen bis 16 Uhr
Laut Gunhild Mimuß haben sich Bautzens Händler für den Ostersonnabend auf eine Kernöffnungszeit von 10 bis 16 Uhr verständigt. Auch der Frühlingsmarkt auf dem Hauptmarkt lädt bis 16 Uhr zum Bummeln ein. Auf dem Kornmarkt wird es bis 18 Uhr einen Verweiltreff geben – mit Imbissständen, kleinem Streichelzoo und Bastelangeboten für Kinder. Der Verein „Bautzen rollt“ wird vorm Museum Kaffee und Kuchen anbieten und zu Skater-Workshops einladen. Musik dazu kommt von mehreren Bands und zwei DJs. Mit auf den Gehweg geklebten Fußabdrücken sollen die Besucher von der Reichenstraße und dem Kornmarkt aus auch durch die Karl-Marx-Straße Richtung Postplatz zur Sorbischen Kulturinformation sowie zur Wendischen Straße und in die Seidau gelockt werden.

Der neue Veranstaltungsort: Buntes Treiben in der Mönchskirchenruine
Erstmals ins Osterprogramm mit einbezogen wird das neue Veranstaltungsgelände der Mönchskirchenruine in der Altstadt. „Das ist ein Schatz, den müssen wir richtig gut nutzen“, findet Dietmar Stange. Am Sonnabend wird dort das Budissiner Marktgesinde mittelalterliches Leben darstellen – mit handwerklichen Vorführungen an mehreren Ständen und kleinen Theaterstücken. Außerdem wird es Führungen auf den Wasserturm geben.

Der Höhepunkt am Sonntag: Zwischen Osterreiten und Eierschieben
Traditionell geht es am Ostersonntag zu: Zwischen dem Auszug der Osterreiter am Vormittag und ihrer Rückkehr am Nachmittag lockt bereits zum 18. Mal das Eierschieben auf den Protschenberg– mit Ostermarkt und Kulturprogramm auf der Bühne. Auch an der Hammermühle in der Seidau findet von 11 bis 17 Uhr wieder ein Markt statt. Das Gelände der Mönchskirchenruine lädt am Ostersonntag ebenfalls zum Verweilen ein. Unter anderem wird ein Osterreiter dort den Besuchern erklären, wie die Pferde für die Prozession geschmückt werden.

Osterüberraschung