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Was fehlt der Jugend in Freital?

In den Oberschulen läuft derzeit eine aufwendige Umfrage. Erste Ergebnisse sollen schon bald vorliegen.

© Karl-Ludwig Oberthür

Von Tobias Winzer

Freital. Wie verbringen die Jugendlichen ihre Freizeit? Und was fehlt in Freital? Antworten auf diese beiden Fragen suchen die Mitarbeiter des städtischen Koordinationsbüros für soziale Arbeit derzeit in Freitals Oberschulen. Bereits seit Februar und noch im April kommen sie deshalb an die Schulen und sprechen während einer Unterrichtsstunde mit den Schülern der neunten und zehnten Klassen. Dabei werden die Antworten und Ideen der Jugendlichen auf eine Tafel geschrieben und diskutiert.

Stars im Strampler aus Freital
Stars im Strampler aus Freital

So klein und doch das ganz große Glück: Wir zeigen die Neugeborenen aus Freital und Umgebung.

„Wir haben bislang super Erfahrungen damit gemacht“, sagt die Chefin des Koordinationsbüros, Simone Lehmann. Die Schüler seien aufgeschlossen und bereit, sich selbst für ihre Ideen einzusetzen. Denn genau das ist das Ziel des Projektes: Das Koordinationsbüro will die Jugendlichen dazu motivieren, selbst aktiv zu werden, um die Freizeitmöglichkeiten in Freital zu verbessern. „Denn nur, wenn es von den Jugendlichen selbst kommt, wird es auch angenommen“, so Lehmann.

Nach dem Ende der Umfrage sollen die Ergebnisse ausgewertet werden. Im Mai sollen die vorliegen. Voraussichtlich im Juni und zu einem anderen Termin soll es dann eine Art Workshop mit den Jugendlichen, die sich aktiv einbringen wollen, geben. Dabei soll unter anderem geklärt werden, was realistisch ist und welche Idee relativ schnell umgesetzt werden kann.