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Deutschland & Welt

Was heute wichtig ist

Ost-Ministerpräsidenten beraten mit Merkel, Polizei kontrolliert Raser beim Speed-Marathon, Künstlerin Yoko Ono  in Leipzig erwartet: Das bringt der Mittwoch.

Yoko Ono wird am Mittwoch zur Vernissage der Ausstellung "Yoko Ono - Peace ist Power" in Leipzig erwartet. © imago/Agencia EFE (Archiv)

Ost-Ministerpräsidenten beraten mit Kanzlerin

Shopping-Vielfalt mitten in Dresden

Die Altmarkt-Galerie Dresden bietet mit seinen rund 200 Shops vielfältige Möglichkeiten zum Shoppen und Genießen

Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder treffen am Mittwoch im thüringischen Neudietendorf mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Beratungen zusammen. Themen sind unter anderem die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Ost und West, die Angleichung der Renten von DDR-Bürgern sowie die Kosten für die Sanierung ökologischer Altlasten. 

Wichtige Aussage im Fall Daniel H. erwartet

Der Prozess zum tödlichen Messerangriff auf einen 35-Jährigen im August 2018 in Chemnitz wird an diesem Mittwoch mit der Vernehmung eines weiteren Augenzeugen fortgesetzt. Der Angestellte eines Döner-Imbisses, der sich unweit des Tatortes befindet, soll den Angeklagten bei der Polizei auf Fotos wiedererkannt haben. Er gilt als wichtiger Zeuge der Anklage. Seit dem 18. März muss sich ein Syrer vor dem Landgericht Chemnitz unter anderem wegen gemeinschaftlichen Totschlags verantworten. Die Gewalttat hatte in der Folge fremdenfeindliche Übergriffe und Demonstrationen rechter Kräfte mit zahlreichen Straftaten ausgelöst. 

Künstlerin Yoko Ono zu Ausstellungseröffnung erwartet

Am Mittwochabend eröffnet die Ausstellung "Yoko Ono - Peace ist Power" in Leipzig. Die Künstlerin selbst werde zur Vernissage erwartet, teilte das Museum der bildenden Künste (MdbK) mit.

Kabinett berät über Verlängerung von Bundeswehreinsätzen

Das Bundeskabinett berät am Mittwoch über die Verlängerung von drei Bundeswehreinsätzen in Afrika. Zwei Einsätze zur Stabilisierung in Mali sowie der Einsatz Atalanta zum Schutz der internationalen Seeschifffahrt vor der Küste Somalias vor Piraterie sollen jeweils um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Nato feiert 70-jähriges Bestehen

Inmitten wachsender Kritik der USA an den deutschen Verteidigungsausgaben feiert die Nato an diesem Mittwoch und Donnerstag ihr 70-jähriges Bestehen in Washington. Die Außenminister der Mitgliedsstaaten wollen bei dem Treffen neben den Jubiläumsfeierlichkeiten über die Spannungen mit Russland sowie den Afghanistaneinsatz beraten. Laut US-Regierungskreisen soll es zudem bei einem Arbeitsessen am Donnerstag um die Verteidigungsausgaben der Mitgliedsstaaten gehen.

Ärzteschaft legt neue Daten zu Behandlungsfehlern vor

Die Bundesärztekammer legt am Mittwoch neue Zahlen zu Behandlungsfehlern in Praxen und Krankenhäusern vor. Dabei geht es darum, wie viele Verdachtsfälle die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft im vergangenen Jahr untersuchten - und wie oft sie tatsächlich Fehler feststellten. In der Statistik für 2017 waren 1.783 Fälle bestätigt worden, in denen Behandlungsfehler Ursache für Gesundheitsschäden waren.

Altmaier und Putin eröffnen erstes Daimler-Werk in Russland

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Kremlchef Wladimir Putin eröffnen an diesem Mittwoch in der Nähe von Moskau das erste Mercedes-Benz-Werk Russlands. Daimler-Chef Dieter Zetsche werde mit der Produktionsstätte ein "neues Kapitel in der Geschichte" des Unternehmens in Russland aufschlagen, teilte der Stuttgarter Konzern mit.

Polizei kontrolliert beim Speed-Marathon

Autofahrer sollten an diesem Mittwoch ganz besonders darauf achten, nicht schneller als erlaubt unterwegs zu sein: Mehrere Bundesländer beteiligen sich am sogenannten Speed-Marathon, einer Offensive der Polizei zur Geschwindigkeitskontrolle. Nach Angaben des europaweiten Polizei-Netzwerks TISPOL, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will, startet der 24-Stunden-Marathon gegen Raser um 0.00 Uhr in der Nacht auf Mittwoch in 26 Ländern Europas. In Deutschland machen mehrere Bundesländer mit. 

Malaysias Ex-Premier vor Gericht

Wegen Korruption und Veruntreuung mehrerer Hundert Millionen Euro aus der Staatskasse muss sich Malaysias langjähriger Premierminister Najib Razak von Mittwoch an vor Gericht verantworten. Dem 65-Jährigen droht bei einer Verurteilung lebenslange Haft. (dpa)