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Deutschland & Welt

Was heute wichtig ist

Innenminister beraten über Abschiebungen, Rot-Grün-Rot verhandelt in Bremen, DFB-Elf will 2. Sieg bei WM: Das bringt der Tag.

Wie gegen China wollen die deutschen Frauen bei der Fußball-WM in Frankreich auch gegen Spanien drei Punkte holen. © Sebastian Gollnow/dpa

+++ Innenminister beraten über Abschiebungen und Clankriminalität +++

Kiel. Die Innenminister von Bund und Ländern treffen sich ab Mittwoch in Kiel zu ihrer Frühjahrskonferenz. Bei einem gemeinsamen Abendessen stehen erste Beratungen über Streitthemen an. Für den Abend sind in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt zwei Demonstrationen angekündigt. Mehrere Organisationen wollen vor dem Tagungshotel gegen Abschiebungen in Krisengebiete protestieren. Die Polizei rechnet mit 800 Teilnehmern.

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+++ Verhandlungsauftakt für Rot-Grün-Rot in Bremen +++

Bremen. SPD, Grüne und Linkspartei beginnen am Mittwoch ihre Verhandlungen über eine rot-grün-rote Koalition im Bundesland Bremen. Dazu treffen sich rund zweieinhalb Wochen nach der Bürgerschaftswahl erstmals die Delegationen der drei Parteien in großer Runde. Sollte in den kommenden Wochen ein Bündnis zustande kommen, wäre es die erste rot-grün-rote Koalition in einem westdeutschen Bundesland. Dies hätte auch Bedeutung für die Bundespolitik. Vor allem die SPD sucht hier nach neuen Optionen.

+++ EU-Kommission äußert sich zu faulen Krediten +++

Brüssel. Zum Anteil fauler Kredite in den Bilanzen europäischer Banken äußert sich am Mittwoch die EU-Kommission. Nach Medienberichten ist der Bestand dieser sogenannten notleidenden Kredite zwar insgesamt gesunken. Unter anderem in Italien ist der Anteil aber wohl nach wie vor hoch. Darüber hinaus nimmt die EU-Kommission zu geplanten Reformen der Eurozone Stellung.

+++ Japans Ministerpräsident will im Iran vermitteln +++

Teheran. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe reist am Mittwoch in den Iran, um im Konflikt zwischen Teheran und Washington zu vermitteln. Auf der Agenda seines zweitägigen Besuchs stehen Gespräche mit Präsident Hassan Ruhani und dem obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, der nach der Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat. Vor seinem Iran-Besuch hatte sich Abe mit US-Präsident Donald Trump telefonisch abgestimmt.

+++ Renault-Aktionärstreffen nach gescheiterter Fusion mit Fiat Chrysler +++

Paris. Eine Woche nach der geplatzten Fusion zwischen dem Autohersteller Fiat Chrysler und Renault kommen die Anteilseigner von Renault am Mittwoch in Paris zu einer schon länger geplanten Hauptversammlung zusammen. Der neue Präsident der Traditionsherstellers, Jean-Dominique Senard, will den Aktionären die neue Führungsmannschaft vorstellen. Der Rücktritt von Konzernchef Carlos Ghosn, der Ende 2018 in Japan wegen angeblichen Verstoßes gegen Börsenauflagen verhaftet worden war, hatte in dem Unternehmen zu Jahresbeginn heftige Turbulenzen ausgelöst.

+++ 91-Jähriger wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht +++

Düsseldorf. Neun Monate nach einem tödlichen Autounfall muss sich am Mittwoch ein 91-Jähriger wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Er soll im vergangenen September in Düsseldorf in einer Tempo-30-Zone beim Abbiegen eine 69 Jahre alte Fußgängerin mit seiner Limousine erfasst und getötet haben. Zeugen zufolge soll er nicht mehr fahrtüchtig gewesen sein und dies auch gewusst haben.

+++ DFB-Elf will auch ohne Marozsan zweiten Sieg bei WM +++

Valenciennes. Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft bestreitet am Mittwoch gegen Spanien ihr zweites Gruppenspiel bei der WM in Frankreich. Nach dem 1:0-Auftakterfolg gegen China könnte das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit dem zweiten Sieg den Einzug ins Achtelfinale vielleicht schon perfekt machen. In der zweiten Partie der Gruppe B treffen die beiden Verlierer des ersten Spieltags, China und Südafrika, um 21.00 Uhr in Paris aufeinander. (dpa)