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Politik

Was heute wichtig ist

Ein Gericht klärt, wer nach einer Fliegerbombenexplosion haftet, Merkel reist nach Polen und Thüringen erwartet ein Nazi-Konzert. Das bringt der Tag.

Bei Baggerarbeiten in Euskirchen in der Nähe von Bonn ist 2014 eine Bombe explodiert. © dpa

+++Merkel bei Westbalkan-Gipfel in Posen+++

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Amateurfußball im Fokus

Nicht nur Turnbeutel.TV ist zurück aus der Sommerpause, auch in den meisten Fußballligen rollt das runde Leder wieder.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und einige EU-Kollegen kommen in Polen mit Spitzenpolitikern des Westbalkans zusammen. Bei dem Treffen in Posen (Poznan) sollen Gesprächskontakte verbessert und Spannungen überwunden werden, wie Merkel in ihrem Video-Podcast ankündigte. Die Balkanländer hätten eine europäische Beitrittsperspektive, müssten aber noch viele Bedingungen erfüllen.

+++Sanierung von Uran-Altstandorten++

Sachsen und der Bund setzen gemeinsam die Sanierung von Altstandorten des Uranbergbaus im Freistaat fort. In Bad Schlema wollen Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Christian Hirte, einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen. Danach sollen die Sanierungsarbeiten über das Jahr 2022 hinaus bis 2035 weitergeführt und abgeschlossen werden.

+++BGH verkündet Urteil zu Haftungsfragen nach Bombenexplosion+++

Fünfeinhalb Jahre nach der verheerenden Explosion einer Fliegerbombe in Euskirchen im Rheinland entscheidet der Bundesgerichtshof (BGH über Haftungsfragen. Der Blindgänger war Anfang 2014 beim Zerkleinern von Bauschutt auf dem Gelände eines Recyclinghofs detoniert. Ein Arbeiter starb, 13 Menschen wurden verletzt. Die Druckwelle richtete noch 400 Meter weiter Schäden an. Zwei Gebäudeversicherer wollen erreichen, dass der Recyclingunternehmer dafür bezahlen muss. Gestritten wird um einen Betrag von mehr als einer Million Euro. (Az. V ZR 96/18 u.a.)

+++Umweltministerin stellt Gutachten zum CO2-Preis vor+++

Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt in Berlin drei Gutachten zur möglichen Ausgestaltung eines CO2-Preises vor. Es geht darum, den Ausstoß von Treibhausgasen teurer zu machen, um den Klimaschutz voranzubringen, und zugleich Menschen mit kleinem Einkommen nicht stärker zu belasten. Schulze hat sich bereits im April für eine Steuer ausgesprochen, die Einnahmen für den Staat sollen an die Bürger zurückgehen.

+++Rechtsrock-Konzert in Themar+++

Wegen eines geplanten Rechtsrock-Konzertes im südthüringischen Themar bereitet sich die Polizei auf einen größeren Einsatz vor. Dabei wird auch die Bundesstraße 89 gesperrt. Laut Polizei werden am Freitag 400 und am Samstag zwischen 800 und 1200 Menschen aus dem rechten Spektrum erwartet. Auch mehrere Gegendemonstrationen wurden für den Samstag angemeldet. (dpa)

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