merken

Deutschland & Welt

Was heute wichtig ist

Hongkonger demonstrieren erneut, Oppositionelle rufen zu Protest in Moskau auf, Demo gegen Rassismus nach Anschlag auf Eritreer: Das bringt der Tag.

Seit Wochen gehen die Menschen in Hongkong auf die Straße.  Auslöser der Proteste war das inzwischen auf Eis gelegte Gesetz für Auslieferungen von Personen an China, die von der chinesischen Justiz beschuldigt werden.
Seit Wochen gehen die Menschen in Hongkong auf die Straße. Auslöser der Proteste war das inzwischen auf Eis gelegte Gesetz für Auslieferungen von Personen an China, die von der chinesischen Justiz beschuldigt werden. © iguel Candela/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

+++ Hongkonger wollen erneut demonstrieren +++

Anzeige
Schon wieder Weihnachten

Noch bis zum 24. November läuft die große SZ-Weihnachtsauktion. Jetzt bieten und Schnäppchen machen!

Hongkongs Protestbewegung will trotz eines Polizeiverbots am Samstag wieder auf die Straße gehen. Der Marsch solle im Hongkonger Stadtteil Yuen Long starten, wo am vergangenen Wochenende regierungskritische Demonstranten nach einem Protest auf dem Heimweg von Schlägertrupps angegriffen worden waren, hieß es vorab. Hongkongs Polizeibehörde untersagte den geplanten Marsch mit der Begründung, dass es zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen könnte.

+++ Russische Oppositionelle rufen zu Protest in Moskau auf +++

Russische Oppositionelle haben wegen des Ausschlusses zahlreicher Kremlkritiker bei der bevorstehenden Regionalwahl in Moskau wieder zu Massenprotesten aufgerufen. Tausende Menschen werden ab 13 Uhr unserer Zeit vor dem Moskauer Rathaus im Stadtzentrum erwartet. Die Polizei kündigte bereits an, gegen die nicht genehmigte Protestaktion hart durchzugreifen.

+++ Demo gegen Rassismus nach Anschlag auf Eritreer +++

Nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf einen Eritreer in Wächtersbach wollen Demonstranten am Samstag (14.00 Uhr) auf die Straße gehen. Aufgerufen zu der Protestkundgebung hat die politisch links gerichtete Gruppe Antifa Kollektiv 069 (AK.069). Die Stadt erwartet 200 Teilnehmer zu der Veranstaltung, die sich laut Aufruf "gegen rechten Terror" richtet. Start und Ziel des Aufzugs ist der Bahnhof der Stadt. Der Weg führt die Demonstranten durch Teile der Innenstadt und zum Tatort in ein Wächtersbacher Industriegebiet.

+++ 41. Berliner CSD erwartet Hunderttausende Besucher +++

Rund 600.000 Besucher werden am Samstag zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin erwartet. Die Parade zieht vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor, wo die Abschlusskundgebung geplant ist. Musik gibt es etwa von der Spice-Girls-Sängerin Melanie C und DJ Felix Jaehn.

+++  Tour-Finale in den Alpen wird massiv verkürzt +++

Nach dem Wetter-Chaos mit Regen, Hagel, Schnee und einer Schlammlawine entscheidet sich am Samstag die 106. Tour de France. Wegen zu erwartender Gewitterschauer und Erdrutschen ist die 20. Etappe von Albertville nach Val Thorens allerdings deutlich verkürzt worden. Statt 130 Kilometern müssen die Profis nur rund 60 Kilometer zurücklegen. Der 33,4 Kilometer lange Anstieg nach Val Thorens macht damit mehr als die Hälfte der Etappe aus. Egan Bernal will im Alpen-Finale das Gelbe Trikot verteidigen, Emanuel Buchmann könnte die letzte Chance auf einen Podestplatz in Paris wahren. (dpa)